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Galerie: Studie Audi Metroproject Quattro

Studie: Audi Metroproject Quattro

Audi kann auch kleiner

26.10.2007

Audi kehrt zurück ins Kleinwagensegment. Zwar war der A2 wirtschaftlich ein Misserfolg, doch BMW hat mit dem Mini gezeigt, dass ein Premium-Hersteller mit kleinen Autos auch gutes Geld verdienen kann. Diesen Weg will Audi nun ebenfalls einschlagen: Mit der Studie Metroproject Quattro geben die Ingolstädter auf der Tokyo Motor Show einen konkreten Ausblick auf ein entsprechendes Serienfahrzeug, dass höchst wahrscheinlich ab 2010 als A1 auf den Markt kommen wird.

Obwohl das 3,91 Meter lange Konzeptfahrzeug mit dem Namen Metroproject Quattro sehr kompakt ist, wirkt es mit seinem riesigen Singleframe-Kühlergrill, den scharf dreinblickenden Scheinwerfern und dem kraftvollen Heck mit zwei in der Schürze integrierten Auspuffrohren erwachsen, aggressiv und sportlich. In der Seitenansicht fallen große 18-Zoll-Räder, ein langer Radstand bei kurzen Überhängen und die coupéhaft verlaufende Dachlinie auf. Auffällig ist außerdem der Alu-Bogen, der aus A-Säule, C-Säule und dem Dachholm eine optische Einheit bildet. Deutlich erinnert dieser Designkniff an den Citroën C3 Pluriel. Auf eine B-Säule hat Audi verzichtet, zudem sind die Fenster der zwei langen Türen rahmenlos.

Galerie: Studie Audi Metroproject QuattroEine weitere Besonderheit des Metroproject ist sein Hybridantrieb. Hauptantriebsquelle ist ein 1,4-Liter-TFSI-Benzinmotor, der 150 PS leistet. Zusätzlich treibt ein unter dem 240-Liter-Kofferraum untergebrachter Elektromotor mit 41 PS die Hinterräder an. Arbeitet allein der Verbrennungsmotor, geht die Kraft ausschließlich an die Vorderräder. Beim Beschleunigen schaltet sich zusätzlich der E-Motor ein; der Wagen wird dann zum antrittsstarken Allradfahrzeug. Fährt der kleine Audi ausschließlich mit elektrischen Strom, geht die Kraft allein an die Hinterachse.

Wenig Verbrauch, gute Fahrleistungen

Galerie: Studie Audi Metroproject QuattroMit der Energie der Lithium-Ionen-Akkus soll man emissionsfrei bis zu 100 Kilometer weit fahren können. Die Batterien sollen sich an jeder Steckdose wieder aufladen lassen. Der E-Motor hilft zudem beim Spritsparen, dank einer Start-Stopp-Automatik und der Rekuperation soll der Antrieb rund 15 Prozent weniger Benzin verbrauchen. Den Durchschnittsverbrauch gibt Audi mit 4,9 Liter auf 100 Kilometer an. Dabei sind die Fahrleistungen durchaus sportlich: Den 100-km/h-Sprint soll der Kleinwagen in 7,8 Sekunden beenden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 201 km/h.

Der Innenraum des Viersitzers wurde sportlich gestaltet. Die ergonomische Architektur wirkt zukunftsweisend, ohne dabei futuristisch-verspielt anzumuten. Die Anordnung der Schalter ist sehr übersichtlich. Dominanter Farbton ist Grau. Im Kontrast dazu stehen einige rote Farbakzente und viel Alu.

Multimedialer Alleskönner

Galerie: Studie Audi Metroproject QuattroStatt mit einem klassischen Schlüssel, öffnet man den Audi mit dem sogenannten Mobile Device. Das mobile Universalgerät mit Touchscreen wird nach dem Einsteigen in der Mittelkonsole untergebracht. Das Fahrzeug wird per Knopfdruck gestartet. Das Mobile Device ist darüber hinaus ein multimedialer Alleskönner. Es dient außerdem als Mobiltelefon, Navigations-, Musik- und Video-Wiedergabegerät. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, via WLAN mit dem Fahrzeug zu kommunizieren. So kann man von der Wohnung aus mit dem Mobile Device die Fahrzeugheizung aktivieren.

Viele Details der Studie Metroproject Quattro klingen noch nach ferner Zukunftsmusik. Optisch wird sich wahrscheinlich vieles im späteren Serienmodell A1 wiederfinden. Ob allerdings ein Hybridantrieb für einen Kleinwagen in Frage kommt, bleibt abzuwarten. Der A1 wird übrigens auf dem bereits 2008 erscheinenden neuen Polo aufbauen. Hauptgegner des kleinen Audis dürfte vor allem der Mini von BMW werden.

 

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