Auto Salon Genf 2014
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Galerie: Studie Audi TT quattro sport concept

Studie: Audi TT quattro sport concept

Zeigt, was geht

05.03.2014

Gerade erst hat Audi den neuen TT auf dem Genfer Autosalon (06. bis 16. März 2014) enthüllt, doch bis er zum Händler rollt, dauert es noch ein gutes halbes Jahr. Damit die Wartezeit nicht so lang wird, schüren die Ingolstädter gleicherorts Erwartungen und zeigen mit der Studie TT quattro sport concept, was alles möglich ist.

Mit 310 PS ist der neue TTS einen gutes Stückchen stärker als sein Vorgänger, da liegt es auf der Hand, dass einer Neuauflage des Topmodells TT RS keine 340 PS mehr reichen werden. Um zu demonstrieren, wie man sich in Ingolstadt eine entsprechende Hochleistungs-Version vorstellen könnte, hat man die, abgesehen von einem ausladenden Heckspoiler und mächtigen Lufteinlässen, quasi serientreue Studie gleich mit einem 420-PS-Kraftwerk bestückt.

210 PS pro Liter

Galerie: Studie Audi TT quattro sport conceptEine Zahl, die allein schon respekteinflößend ist. Noch beeindruckender aber ist, dass die Kraft aus einem nur zwei Liter großen Vierzylinder kommt, was einer Literleistung von sage und schreibe 210 PS entspricht; mehr, als mancher Rennwagen zu bieten hat. Dank Turboaufladung und Direkteinspritzung stehen außerdem die maximal 450 Newtonmeter Drehmoment über ein breites Drehzahlband von 2.400 bis 6.300 Touren zur Verfügung. Und: Die Studie wiegt nur 1.344 Kilogramm, jedes PS muss also weniger als 3,2 Kilogramm bewegen.

Um dieses enorm potente Triebwerk zu realisieren, waren zahlreiche Modifikationen an dem intern EA888 genannten Motor nötig; unter anderem kommen spezielle Aluminiumkolben mit integriertem Kühlkanal und eine Kurbelwelle aus höchstfestem Stahl zum Einsatz. Zylinderkopf und Kurbelgehäuse mussten an die gesteigerte Leistung angepasst werden.

Nur 3,7 Sekunden

Galerie: Studie Audi TT quattro sport conceptDer bis zu 7.200 Umdrehungen hochjubelnde Vierzylinder ist in der Studie mit einem Doppelkupplungsgetriebe und permanentem Allradantrieb verbunden; aus Gewichtsgründen wurde die Lamellenkupplung an die Hinterachse verlagert. Diese Verbindung resultiert in einer Sprintzeit von nur 3,7 Sekunden. Damit die Kraft auch beherrschbar bleibt, wurde das Fahrwerk gegenüber dem Serien-TT tiefer gelegt und gestrafft; auf die Straße kommt sie über 20-Zoll-Räder mit Semi-Slick-Reifen.

Der ohnehin schon puristische Innenraum des TTs wurde für die Studie noch weiter ausgeräumt. Armablagen und Lautsprecher mussten weichen, geschlossen wird die Tür mit einem Alcantara-Band als Zuzieh-Hilfe. Leichte Rennschalen-Sitze mit Vierpunktgurten halten Fahrer und Beifahrer gut fest. Im Lenkrad befindet sich – neben den Tasten für das volldigitale Kombiinstrument – auch die Start-Taste für den Motor.

 
Fazit

Michael Gebhardt

Als TT RS geht die Studie so wie sie sich in Genf zeigt sicher nicht in Serie; hier dient sie vor allem als Machbarkeitsdemonstration in Hinblick auf den Vierzylinder-Motor. Einer etwas schwächeren Variante werden wir aber über kurz oder lang sicher als Top-Modell der Baureihe wieder begegnen. Ansonsten kann die Denkübung als konkreter Ausblick auf eine Motorsportvariante gesehen werden, mit der Audi dem Kundensport Aufschwung verleihen könnte.
 
 

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