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Galerie: Studie Bentley Grand Convertible

Studie: Bentley Grand Convertible

Zeit wird’s

20.11.2014

2009 wurde der Bentley Azure eingestellt, seitdem hat die britische VW-Tochter kein “großes Cabriolet” mehr im Programm; wer offen fahren will, muss auf den Continental GTC zurückgreifen - oder zu Rolls-Royce wechseln. Die haben mit dem Phantom Drophead Coupé ein offenes Schlachtschiff im Angebot. Doch lange wird Bentley das Feld seinem einstigen Schwesterkonzern nicht mehr überlassen, dass deutet eine auf der Los Angeles Autoshow zu sehende Studie deutlich an.  

Nicht weniger als das anspruchsvollste Cabriolet, dass Bentley je gebaut hat, soll das neue Grand Convertible sein. Die Grundlage dafür bildet der Mulsanne, Bentleys Über-Limousine - die bei gleicher Gelegenheit in L.A. auch noch als superschnelle Speed-Version debütiert.

Keine Spielereien

Optisch bietet die Fingerübung demnach auch keine Spielereien: das Grand Convertible ist ein offener, zweitüriger Mulsanne, mit ellenlanger Edelstahl-Motorhaube und einer Edelholz-Abdeckung für den Verdeckkasten. Letzteres hat man sich wohl bei Rolls-Royce abgeschaut, die auf Teak-Holz setzen, während bei Bentley Walnuss zum Einsatz kommt.

So seriennah die Studie in Los Angeles auf der Messe steht - auch der Innenraum wartet nicht mit Überraschungen, sondern bewährtem Luxus auf -, so bekannt ist auch der Antrieb: Unter der Haube werkelt der alte - Bentley nennt ihn traditionelle -  6,75-Liter-V8, der dank Doppelturboaufladung auf 537 PS und 1.100 Newtonmeter kommt. Ob die Frisur diesem Durchzug stand halten kann, bleibt abzuwarten...

Bald in Serie

Zwar spricht Bentley-Chef Dürheimer noch davon, dass man die Reaktionen der potentiellen Kunden in Los Angeles und anschließend bei der Art Basel in Miami abwarten will, ehe man sich für oder gegen den Bau entscheidet, doch dürfte in Anbetracht der Seriennähe die Entscheidung längst gefallen sein und das Cabrio nach dem SUV das nächste Modell der Briten werden.

Zumal sich mit dem Grand Convertibel wohl auch gut Geld verdienen lässt: Sein Vorgänger, der Azur, war mit 334.000 Euro das zweitteuerste Cabrio der Welt - nach dem offenen Rolls. Und diesen Platz dürfte auch die Neuauflage wieder einnehmen.

 
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