Elektromobilität-Special
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Galerie: Studie BMW X5 eDrive

Studie: BMW X5 eDrive

Mal so, mal so

22.08.2013

Dickschiffe wie der einst ausschließlich allradgetriebene X5 sind in manchen Kreisen ob ihres Durstes verpönt. BMW zeigt anhand der frisch angetretenen 3. Generation, wie sich ausladende Abmessungen, Allradantrieb und niedriger Spritverbrauch dennoch in Einklang bringen lassen: Auf der IAA (12. bis 22. September) präsentiert sich die Plug-in-Hybrid-Studie X5 eDrive mit einem Normverbrauchswert von 3,8 Litern.

An der Außenoptik gibt sich das Konzeptfahrzeug mit Doppelherz und üppig dimensionierter Batterie fast wie ein normaler X5. Ein paar türkisfarbene Akzente, wie etwa die Querstreben im Kühlergrill, expressive 21-Zoll-Räder, spezielle Auspuffblenden sowie der zusätzlich „Tank“deckel im linken vorderen Kotflügel deuten auf eine etwas andere Technik.

Rein elektrisch bis zu 30 Kilometer

Galerie: Studie BMW X5 eDriveDie ist für sich gesehen keine Revolution mehr, aber möglicherweise in Hinweis auf eine Erweiterung der Antriebspalette des X5 in bereits naher Zukunft. Im eDrive kombiniert BMW einen nicht näher spezifizierten Vierzylinder-Twinturbobenziner mit einem 95 PS starken Elektromotor. Dank des E-Aggregats und einer ebenfalls nicht näher spezifizierten Batterie an Bord soll der X5 auch rein elektrische Fahrten ermöglichen – bis zu 120 km/h schnell und bis zu 30 Kilometer weit.

Hauptantriebsquelle ist allerdings der Verbrennungsmotor, der souveräne Fahrleistungen bei zugleich gemäßigtem Verbrauch garantieren soll. Da beim Beschleunigen der E-Motor den Vortrieb zusätzlich unterstützen kann, soll der Allradriese in glatt sieben Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten können. Darüber hinaus soll der E-Motor aber auch durch Rekuperation beim Bremsen Energie zurückgewinnen und diese dann beim Vortrieb wieder einsetzen. Dieses Zusammenspiel ist typisch für einen intelligenten Hybridantrieb und sorgt für entsprechende Verbrauchsminderungen.

Ein Kann-Muss-Aber-Nicht-Szenario

Ob allerdings die 3,8 Liter ein realistisches Verbrauchsszenario sind, hängt sehr vom Streckenprofil und der Nutzung des reinen E-Antriebs ab. Wer den eDrive konsequent für Kurzstrecken rein elektrisch fährt, könnte ihn theoretisch sogar als Null-Emissionsauto fahren. Andererseits dürften auch zweistellige Verbrauchswerte möglich sein, sofern man das längsdynamische Potenzial des Verbrenners verstärkt abruft. Die 3,8 Liter beziehen sich allerdings auf einen speziellen Messzyklus für Plug-in-Hybride, der ein realistisches Verbrauchsszenario bieten kann, aber nicht bieten muss.

Galerie: Studie BMW X5 eDriveDer zusätzliche E-Antrieb ist vor allem auch gedacht für Autofahrer, die künftig in Innenstadtbereiche fahren müssen, die nur für Null-Emissions-Auto zugelassen sind. Praktisch würde man auf der Autobahn dann bis zur Stadtgrenze klassisch mit Verbrennungsmotor fahren und am Zielort dann in den rein elektrischen Modus wechseln. Hierfür hat der X5 einen speziellen Safe-Modus, der die E-Reichweite dann bereit hält, wenn sie gebraucht wird. Aufladen lässt sich die unter dem Kofferraumboden montierte Batterie klassisch an Steckdosen und Ladesäule, das dafür an Bord befindliche Ladekabel verbindet man dann in der unter dem eingangs erwähnten Tankdeckel sich bereitstehenden Steckdose.

Die Batterie selbst soll das Platzangebot im Innenraum des X5 übrigens nur geringfügig beeinflussen und dem Allradler damit seine hohe Stauraumkapazität und seine hohe Variabilität erhalten bleiben.

 
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