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Galerie: Studie Chevrolet Volt MPV5

Studie: Chevrolet Volt MPV5

5, setzen.

28.04.2010

Schüler hören die Ansage, “fünf, setzen“, ungern. Geht es doch meist um Noten, in diesem Fall um schlechte. Bei der Studie Chevrolet Volt MPV5 ist das anders. In den Hochdach-Kombi sollen sich fünf Personen komfortabel setzen können und gleichzeitig noch genug Platz für das Gepäck haben. Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass der Volt MPV5 exakt 51,5 Kilometer rein elektrisch fahren können soll.

Möglich macht diesen reinen E-Betrieb ein Lithium-Ionen-Batterie-Paket, das 16kWh realisiert. Erst wenn der Strom verbraucht ist, schaltet sich ein 1,4-Liter-Ottomotor zu, der wahlweise mit Benzin und Ethanol betrieben werden kann und den Elektroantrieb mit Strom versorgt.

Vielseitig einsetzbares Antriebskonzept

Chevrolet Volt MPV5Die Antriebseinheit des MPV5 stammt übrigens aus dem Kompaktmodell Chevrolet Volt und zeigt nach Ansicht der Chevrolet-Chefetage auf, welches Potenzial in dieser Einheit steckt. Sie kann demnach ein Multi Purpose Vehicle (MPV) genauso gut antreiben, wie ein kompaktes Stadtfahrzeug.

Spezielles Augenmerk legten die Entwickler beim Volt MPV5 auf die Aerodynamik, damit die Luft möglichst wenig Angriffsfläche hat. So wurde beispielsweise der Unterboden komplett verkleidet, der Kühlergrill geschlossen und ein spezieller Frontspoiler sowie besondere Seitenschweller angebracht.

Innen viel Platz

Chevrolet Volt MPV5Mit einem Ladevolumen von maximal 1.764 Liter im umgeklappten Modus bietet der 4,59 Meter lange, 1,87 Meter breite und 1,61 Meter hohe Volt MPV5 ausreichend Platz für Gepäck. Sind die fünf Sitzplätze belegt, gehen noch immer beachtliche 863 Liter in den Kofferraum (bis unters Dach), ohne dass es im Fahrgastraum eng werden soll. Mittelkonsole, Armaturenbrett und auch die Sitze stammen ebenfalls vom Volt, was im Fall einer Serienproduktion den Preis niedrig halten dürfte und zum anderen Pkw-Flair garantiert.

Da  Chevrolet, wie übrigens auch Mercedes, VW und BMW, den Markt der Zukunft in China sieht, haben die US-Koreaner das China Automotive Energy Research Center (CEARC) in Peking gegründet. In Zusammenarbeit mit der Universität Tsinghua und der Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) wollen sie unter anderem eine Strategie für Automobilenergie in China entwickeln.

Wie auch das Beispiel Chevrolet zeigt, sind die Chinesen auf dem Gebiet der automobilen Elektrifizierung ganz vorne dabei, und alle namhaften Fahrzeughersteller kooperieren mittlerweile mit chinesischen Unternehmen. Nur so kann man offensichtlich mittelfristig Erfolg haben – egal, wo in der Welt. (mb)

Chevrolet Volt MPV5

 
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