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Studie: Fiat Panda Aria

Studie: Fiat Panda Aria

Nur 69 Gramm

13.09.2007

69 Gramm! – eigentlich klingt das ja wenig gewichtig. Doch mit dieser Rekordmarke macht Fiat auf der IAA imposantes Öko-Statement. Die Umweltstudie namens Panda Aria zeigt eine Reihe technischer Wege auf, mit denen der CO2-Ausstoß auf dieses bemerkenswert niedrige Niveau gedrückt werden kann.

Den wesentlichen Beitrag zu diesem niedrigen CO2-Niveau leistet der Motor: Unter der Haube des Aria steckt ein Zweizylinder-Turboaggregat mit nur 900 Kubikzentimeter Hubraum. Die kleine und leichte Wärmekraftmaschine leistet im Benzinbetrieb beachtliche 105 PS. Das ist in etwa so viel, wie ähnlich große Motorrad-Motoren heutzutage leisten. Statt mit Benzin können die zwei Brennkammern des Fiat-Aggregats alternativ auch mit Erdgas geflutet werden. Wobei der Motor darauf eingestellt ist, sogar ein Gemisch aus mindestens 70 Prozent Erdgas und maximal 30 Prozent Wasserstoff zu verbrennen. Die Leistung nimmt im Gasbetrieb allerdings um etwa zehn Prozent ab, dürfte dann also bei 95 PS. Gekoppelt ist der Zweizylinder an das automatisierte Schaltgetriebe MTA und eine Stop&Start-Vorrichtung. Letztere hilft vor allem beim Spritsparen im Stadtverkehr.

Studie Fiat Panda AriaEine weitere Besonderheit des Zweizylinders ist sein Multiair-System. Dieses ermöglicht es, ähnlich wie beispielsweise die Valvetronic von BMW, die Luftzufuhr in die Zylinder ohne Hilfe der Drosselklappe zu regulieren. Kern dieser elektrohydraulischen Ventilsteuerung ist eine mit Öl gefüllte Hochdruckkammer zwischen Nocke und Einlassventil, die über ein elektronisch gesteuertes Ventil verändert werden kann. So lässt sich der Ventilhub je nach Luftanforderung und abhängig von der Drehzahl variieren. Diese Technik ermöglicht eine saubere Verbrennung und bei gleichzeitiger Leistungssteigerung außerdem für eine Verringerung von Verbrauch und Emissionen.

Fahrstil-Analyse und Öko-Werkstoffe

Studie Fiat Panda AriaDoch selbst angesichts dieser aufwendigen Motor-Technik: Den Fahrstil, der auf den Verbrauch ja großen Einfluss hat, kann Fiat eigentlich nicht beeinflussen. Eigentlich. Doch der Panda Aria verfügt über ein Fahrstil-Analyse-Tool. Basis hierfür bildet das bereits in Serienmodellen erhältliche Blue&Me-Telematiksystem. Über einen USB-Port lassen sich Aufzeichnungen von Blue&Me auf ein Speichermedium übertragen. Daheim am PC kann der Fahrer die Verbrauchswerte dann überprüfen und sich gegebenenfalls Tipps für eine ökonomischere Fahrweise einholen.

Dem Thema Umwelt hat sich Fiat mit dem Aria aber noch in anderer Weise genähert: Neben einem Aerodynamik-Feinschliff läuft die Umwelt-Panda außerdem noch auf Experimentalreifen von Pirelli mit besonders niedrigem Rollwiderstand. Darüber hinaus wurden verstärkt biologisch abbaubare Materialien wie Leinen, Baumwolle, Kokos und Öko-Harz beim Bau des Aria verwendet. Schließlich wurden bei der thematisch so treffenden Außenfarbe Grün umweltschonende Lacke verwendet. Klingt alles in allem nach einer echt sauberen Sache. Jetzt müsste Fiat eigentlich nur noch grünes Licht für den Bau des Aria geben. (mh)

 
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