Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Der Name Iosis steht bei Ford für futuristische Studien, die zugleich aber auch Ausblick auf ein neues Modell sind. Im Fall des Iosis Max präsentieren die Kölner die für 2010 vorgesehene, nächste C-Max-Generation. Darüber ist die mit eigenwilligen Lösungen gespickte Studie Träger einer neuen Motorengeneration.
Es sind vor allem dynamische Akzente, mit denen der Iosis Max beeindrucken will. Seine bullige Schnauze wird von einem riesigen trapezförmigen Kühlergrill und weit in die Flanken reichenden, bläulich illuminierten Scheinwerfern geprägt. In der coupéhaften Seitenansicht fallen ausgeformte Schweller, Radhäuser und die nach hinten aufsteigenden Schulterlinie auf. Eine extrem langgestreckte Frontscheibe endet erst im Heck und sorgt für viel Licht im Innenraum.
Typisch Studie sind die weit nach hinten öffnenden Fondtüren und der Verzicht auf eine B-Säule. Hier haben Passagiere nach hinten einen besonders bequem Ein- und Ausstieg. Die zweigeteilte Kofferraumklappe ermöglicht einen großzügigen Zugang zum Kofferraum mit niedriger Ladekante. Einen ungewöhnlichen Mechanismus bietet auch die nach oben und hinten öffnende Motorhaube.
Stark und sparsam
Unter der Fronthaube präsentiert sich der erste Vertreter einer neuen Motorengeneration bei Ford. Dank Turboaufladung, Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung mobilisiert der Vierzylinder bei nur 1,6 Liter Hubraum satte 180 PS.
Schon im nächsten Jahr will man mit dieser Technik den TSI-Triebwerken aus dem VW-Konzern Paroli bieten. Die neue Motorengeneration namens EcoBoost soll um bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen. Zusammen mit Start-Stopp-Automatik und Doppelkupplungsgetriebe dürften bei hohen Fahrleistungen Verbräuche um fünf Liter möglich werden.
Science-Fiction-Design
Wohl nur wenig Ausblick auf den Serienbau bietet hingegen der futuristisch gestaltete Innenraum des Iosis Max. Auffällig sind die vier luftig-leichten und mit Nylonnetzen bespannten Einzelsitze. Das an der Mittelkonsole montierte und quasi freischwebende Gestühl würde sich in einem Abfangjäger in Star-Wars-Filmen gut machen. Der nächste C-Max wird allerdings mit einer deutlich konventionelleren Bestuhlung kommen.
Ebenfalls futuristisch und wenig seriennah wirkt der Arbeitsplatz des Fahrers. Dieser blickt durch ein sportlich gestaltetes Lenkrad auf ein blau leuchtendes Kombiinstrument, dass Elemente von Motorradcockpits und Videospielen vereint. (mh)
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