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Galerie: Studie Ford Ka

Studie: Ford Ka

Ka-ramba

09.12.2013

Mit den Verwertungen der Lehman-Krise hatte auch Ford zum Ende der Nullerjahre zu kämpfen. Doch im Vergleich zu den dereinst insolventen Konkurrenten GM und Chrysler meisterte der Traditionshersteller die Krise aus eigener Kraft und ging gestärkt aus ihr hervor. Nach einigen Einschnitten blickt Ford nunmehr äußerst selbstbewusst in die Zukunft, wie Anfang Dezember 2013 das Go-Further-Event mit über 10.000 Gästen in Dearborn, Shanghai, Sydney und Barcelona zeigte. Neben dem neuen Mustang  und der Studie Edge wurde auch die nächste Ka-Generation als seriennahe Studie vorgestellt.

Ford ist sich sicher, das in den kommenden Jahren vor allem die unteren Fahrzeugklassen hohes Wachstumspotenzial nicht nur in den Märkten der Schwellenländer bieten werden. Und von diesem wachsenden Kuchen wollen sich die Amerikaner künftig wieder ein größeres Stück abschneiden und dieses in die eigene Tasche wirtschaften können. Während es sich bei der seit Ende 2008 in Deutschland angebotenen zweiten Generation des Ka im Kern um einen Fiat 500 handelt, will man mit der voraussichtlich ab 2015 verfügbaren dritten Ka-Generation wieder einen echten Ford anbieten.

Total global

Galerie: Studie Ford KaUnd dieser Ford wird zugleich ein weiterer Ableger der globalen Modellstrategie des amerikanischen Autobauers sein. Der Traditionshersteller will weg von einer sehr partiellen Marktstrategie hin zu Baureihen, die mit wenigen Anpassungen in den USA, Südamerika oder Europa gleichermaßen funktionieren sollen. Focus, Fusion/Mondeo oder Ecosport gehören zu diesen neuen Baureihen, die für die ganze Welt entwickelt wurden. Und wie das Mini-SUV Ecosport soll auch der neue Ka ein eigentlich brasilianischer Ford sein, dem man ebenfalls eine Karriere im anspruchsvollen europäischen Automarkt zutraut.

Zumindest optisch bringt der kommende Ka ein gutes Rüstzeug für diesen weltweiten Feldzug, denn er wirkt nicht mehr nur klein und knuffig, sondern selbstbewusst und schick. Auffällig ist die Front mit dem großen Doppelkühlergrill, der optisch der aktuellen Mode der Marke entspricht. In den Flanken fallen außerdem noch zwei von vorne nach hinten leicht aufsteigende Charakterlinien auf, die neben Dynamik auch etwas Wertigkeit ins Blechkleid zaubern. Die obere Lichtkante ist in einer Linie mit den zwei Türgriffen. Den kommenden Ka wird es also erstmalig in der Geschichte der Baureihe mit vier statt zwei Einstiegstüren geben.

Ein Sub-B-Segment-Vertreter

Ansonsten fallen die Karosserieüberhänge recht kurz aus, was auf ein gutes Platzangebot im vermutlich um 3,80 Meter langen Ka schließen lässt. Allerdings gewähren die dunklen Scheiben der uns in Barcelona vorgestellten Studie noch keine Einblicke in das Interieur. Verraten wird lediglich, dass es an Bord unter anderem das sprachgesteuerte Multimedia- und Konnektivitäts-System SYNC geben wird, welches über die Programm-Schnittstelle AppLink und das neue MyFord Dock verfügen soll. Letzteres soll ermöglichen, Mobiltelefone oder mobile Navigationsgeräte sicher zu verstauen, sowie für die Nutzung unterwegs diese sicher zu befestigen und im Auto aufladen zu können.

Ford will den kommenden Ka etwas höher als den Vorgänger positionieren, der noch als ein reines A-Segment-Fahrzeug gilt. Der Nachfolger wird als Sub-B-Segment-Modell sich knapp unterhalb des Fiesta ansiedeln und dürfte der Einstiegspreis im vierstelligen Bereich liegen. Als Antriebe kommt vor allem Fords Einliter-Dreizylinder-Benziner in Frage, der in den Sauger-Varianten mit 65 PS zu haben ist und als aufgeladener Ecoboost sogar 100 bis 125 PS mobilisiert. So gesehen könnte der kommende Ka auch für gehobenen Fahrspaß stehen. (mh)

 
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