IAA 2013
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Galerie: Studie Ford S-Max Concept

Studie: Ford S-Max Concept

Dr. med. S-Max

29.08.2013

Concept Cars sind Ausstellungsstücke, die ansatzweise verraten, was später in Serie produziert und verkauft werden soll. So auch der  S-Max, den Ford zur IAA (12. Bis 22. September 2013) nach Frankfurt schickt. Der Viertürer gibt in puncto Design und Technik einen Vorgeschmack auf das Modell, das in etwa einem Jahr  in den Verkauf kommt.

Ins S-Max-Konzept, dem sportlichen Gegenentwurf zum klassischen Van nach Art von Galaxy oder Sharan, haben die Ford-Leute jedoch nicht nur jede Menge neuer Fahrerassistenzsysteme integriert, sondern sie haben auch das Angebot an Multimedia- und Kommunikationssystemen stark ausgebaut.

Galerie: Studie Ford S-Max ConceptDas ist an sich noch nichts Besonderes. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, hat Ford daher ein paar ungewöhnliche Ideen eingearbeitet. Der sportliche Van bringt nicht nur Leute von A nach B, sondern dient sich auch als Dr. med. an, denn er ist mit einem EKG-Sitz zu bestücken, der den Pulsschlag misst, Unregelmäßigkeiten meldet und bei einem Notfall sowohl ärztliche Hilfe anfordert als auch alle Sicherheitssysteme aktiviert die den Wagen zum Stillstand bringen. Des Weiteren kann der S-Max, per Vernetzung mit einem Messgerät, Diabetiker auf einen stark reduzierten Blutzuckerspiegel aufmerksam  machen.

Gut in Form

Der S-Max überrascht aber nicht allein durch innere Werte, sondern ist auch gut in Form:  Das Studie stellt die jüngste Entwicklungsstufe des mit der neuen Fiesta-Generation  eingeführten Ford-Designs zur Schau. Die schlanke Silhouette orientiert sich an den Vorstellungen der vergleichsweise jungen Kundschaft, die auf Sport Activity Vehicles steht. Eine stark geneigte Frontscheibe und eine zum Heck hin abfallende Dachlinie setzen dynamische Akzente und kaschieren geschickt, dass der S-Max durchaus familientauglich ist, weil er bis zu sieben Personen Raum bietet und dank flexibler Inneneinrichtung vielseitig einzusetzen ist.

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Dass das Kabinen-Interieur der S-Max-IAA-Ausgabe mit viel Geschmack und allerfeinsten Materialien – beispielsweise ultraweichem Leder auf dem Instrumententräger und, Carbonfaser-Einlagen - ausgestaltet wurde, versteht sich bei einer Messe-Attraktion von selbst. Darüber hinaus hat der auf Premium-Niveau angesiedelte Blickfang eine Riesen-Palette von Fahrerassistenz-, Multimedia-  und anderen Kommunikationssystemen an Bord, mit denen Ford in Frankfurt demonstrieren will, welche „ Bandbreite an Technologien die Kunden in kommenden Fahrzeug-Generationen erwarten dürfen“. Darunter fallen auch die so genannten Car-to-Car-Kommunikationssysteme, die einem Auto erlauben, mit anderen Fahrzeugen in seinem Umfeld Informationen auszutauschen und so beispielsweise Warnungen vor Geisterfahrern oder Hindernissen an schwer einsehbaren Stellen zu verschicken.

Besser ein- und ausparken

Galerie: Studie Ford S-Max ConceptIm Concept-S-Max findet sich außerdem – neben derartigen Sicherheitssystemen und vielen anderen elektronischen Helfern, darunter neuerdings einem, der vor Kollisionen und den Weg kreuzenden Fußgänger warnt - ein verbesserter Einparkassistent, der den Wagen selbstständig in Lücken lenkt, und zwar sowohl mit Hilfe des Vorwärts- wie des Rückwärtsgangs und auch solche, die quer zur Fahrbahn liegen, und dem Fahrer obendrein beim Ausparken signalisieren, ob die Bahn frei ist.

Berücksichtigt haben die Ford-S-Max-Entwickler selbstverständlich auch, dass heutige Pkw-Insassen gut unterhalten sein möchten. Die drahtlose Einbindung des Fahrzeugs ins Internet haben sie daher genauso eingeplant wie eine Dockingstation für mitgebrachte Tablet-PCs in der zweiten Reihe. Die Ford Sync-Technik kann aber auch der Fahrer nutzen;  er bekommt so Zugang zu einer stetig wachsenden Zahl von Smartphone-Apps, die er per einfachem Sprachbefehl steuern kann. Auch der zweigeteilte Bildschirm in der Mittelkonsole fällt bei Ford unter die Rubrik „Konnektivität auf der Höhe der Zeit“: Während der Fahrer Radio, Navigation oder Telefon im Blick hat, kann sich sein Nachbar auf der rechten Hälfte des Displays beispielsweise einen auf DVD gespeicherten Film zu Gemüte führen.

Mit 1,5-Liter-Turbo am Start

Neuerungen wie diese werden im späteren Produkt allerdings wohl nur gegen Aufpreis auftauchen. Für den  nächsten Spross der Ecoboost-Motorenfamilie, der im IAA-S-Max für den Vortrieb zuständig ist, gilt dasselbe. Der dem Vernehmen nach etwa 140 PS starke, direkteinspritzende 1,5-Liter-Turbobenziner, wird beim S-Max-Start im kommenden Jahr zwar mit von der Partie, aber nicht im Basismodell zu finden sein, das knapp 30 000 Euro kosten soll.

 
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