Detroit Auto Show 2012
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Galerie: Studie Honda NSX

Studie: Honda NSX

Dreimotorig statt V10

10.01.2012

Eigentlich hat Honda als Autohersteller ein sportliches Image, welches allerdings in den letzten Jahren sehr verblasste. So gab es für den legendären Mittelmotorsportwagen NSX lange keinen Nachfolger. Mehrfach angekündigte Neuauflagen, sogar ein V10-Monster war  in der Pipeline, wurden wieder verworfen. Jetzt unternimmt Honda einen neuen Anlauf: Mit der Detroit-Studie NSX zeigen die Japaner, wie ein für 2015 anvisierter Dynamik-Überflieger aussehen könnte.

Optische Gemeinsamkeiten weist der unter der Marke Acura vorgestellte Studie mit dem historischen NSX keine mehr auf. Lediglich das Layout als Mittelmotorflunder sorgt für gewisse Parallelen in der Silhouette. Ähnlichkeiten finden sich vielmehr zu den Ende 2010 vorgestellten Lotus-Studie Elan und Elise.

Extrem flach (1,16 Meter) und gestreckt wirkt der nur 4,33 Meter kurze Zweitürer, verspricht bereits im Stand höchste Dynamikfreuden. Die Proportionen von Vorder- und Hinterwagen wirken sehr ausgewogen, sorgen diverse kühne Lichtkanten und die im flachen Bogen verlaufende Dachlinie für einen zudem sehr schnittigen Eindruck. Der durch schmale Leuchtschlitze scharf dreinblickende Bolide kommt dabei ganz ohne Spoilerwerk aus.

Drei Motoren

Galerie: Studie Honda NSXAls Antriebseinheit kommt eine vom Acura MDX abgeleitete Kombination aus V6-Benziner und zwei Elektromotoren zum Einsatz. Während der vermutlich rund 300 PS starke Benzindirekteinspritzer die Hinterräder antreibt, sorgen die jeweils etwa 30 PS starken E-Motoren an den Vorderrädern für Vortrieb.

Mit seiner Gesamtleistung dürfte der NSX dann zwar nicht zu den stärksten Sportwagen zählen, doch Honda will mit einem besonders niedrigen Gewicht, welches die Japaner durch den verstärkten Einsatz von Aluminium und Karbon erreichen wollen, punkten. Außerdem dürften der hohe Drehmomentboost der E-Motoren längs- und der hochvariable Allradantrieb querdynamische Vorteile bieten.

Hohes Effizienzniveau

Galerie: Studie Honda NSXEbenfalls der Performance zuträglich dürfte ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sein, das mit einem integrierten E-Motor  laut Honda ebenfalls die Performance-Ausbeute optimieren soll. Neben extremen Fahrleistungen verspricht Honda aber außerdem noch ein besonders hohes Effizienzniveau. Fahr- und Verbrauchswerte bleiben die Japaner allerdings vorläufig noch schuldig.

Entwickelt und gebaut wird der Honda NSX übrigens in den USA und soll von dort aus auch die europäischen Märkte erobern. Einen genauen Zeitpunkt haben die Japaner noch nicht genannt, doch will man in spätestens drei Jahren den NSX zur Serienreife bringen. Und dann dürfte auch das leicht verblasste sportliche Image der Marke Honda wieder deutlich mehr Strahlkraft bekommen. (mh)

 
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