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Galerie: Studie Hyundai i-mode

Studie: Hyundai i-mode

Auf dem i-Trip

11.03.2008

Seit Jahren profitiert Apple von der i-Sucht der Mac-Fans, jetzt will auch Hyundai mit dem „Ei“ punkten. Sukzessive soll die Modellpalette auf die neue Nomenklatur mit dem „i“ umgestellt werden. Den Start machte 2007 der i30, dann kam der Getz-Nachfolger i10. Und mit der Studie i-mode zeigen die Koreaner einen futuristischen Sechssitzer.

Was futuristisch aussieht, kommt meistens aus Asien. Dieser Merksatz trifft auch im Falle des i-mode zu - und doch wieder nicht. Ja, das MPV, also das Multi-Purpose-Vehicle (Mehrzweckfahrzeug), kommt von Hyundai. Aber: Das Design ist durch und durch deutsch. Entworfen wurde der i-mode im europäischen Designzentrum in Rüsselsheim.

Damit erklärt sich auch der eher schmucklose Beiname HED-5, denn die drei Buchstaben stehen für „Hyundai European Design“. Natürlich entwerfen die Koreaner ihre Autos nicht grundlos in der Nähe Frankfurts. Das Designzentrum soll den Geschmack der europäischen Kundschaft besser analysieren und entsprechend mit neuen Modellen treffen.

Kreativer Freiraum

Galerie: Studie Hyundai i-modeBei einer Studie orientiert sich das Design freilich wenig an den Geschmäckern der Klientel. Hier durften die Kreativen ihren Ideen freien Lauf lassen. Heraus kam ein schnittiger Van mit extravaganten Ecken und Kanten. Das flache Fensterband unterstreicht zusammen mit der stark ansteigenden Seitenlinie die Dynamik, geschwungene Rückleuchten bilden den passenden Abschluss. Das durchgängige Glasdach wird von einer Auswölbung unterbrochen, die sich über die gesamte Fahrzeuglänge zieht. So kommt ausreichend Licht ins Innere.

Völlig neu sind einige der im i-mode verwendeten Materialien: Zusammen mit Bayer MaterialScience hat Hyundai einen Kunststoff für die Karosserie entwickelt, der extrem geformt werden kann, ohne dass die Steifigkeit darunter leidet. Der Vorteil des neuen Materials: Es ist deutlich leichter als herkömmliche Baustoffe, was den Spritverbrauch senkt. Eine Weltneuheit ist auch der selbstheilende Karosseriaufbau: Schrammen sollen aufgrund der Materialstruktur sofort wieder verschwinden.

Drei Zweierreihen

Galerie: Studie Hyundai i-modeAuf drei Sitzreihen finden je zwei Personen Platz. Das „Swivel Seat Concept“ erlaubt die Sitze in der ersten Reihe um 180 Grad zu drehen. So kann man den Fondpassagieren direkt gegenüber sitzen. Warme Brauntöne dominieren das Interieur und schaffen ein wohliges Ambiente.

Zur Unterhaltung stehen zwei große Bildschirme parat, Internetzugang, ein Anschluss für Videospiele und eine integrierte Webkamera für Bildtelefonie sind selbstverständlich. Der blau illuminierte Instrumententräger spannt sich weit von einer Seite zur anderen, nur noch wenige Knöpfe braucht es für die Bedienung

Der Diesel geht in Serie

Im i-mode feiert ein neu entwickelter Motor seine Premiere: ein 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel mit Doppelturboaufladung. Er leistet 215 PS und entwickelt maximal 461 Newtonmeter. Der Vierzyinder wird wohl das erste Element der Studie sein, das seinen Weg in die Serienproduktion findet. Schon 2009 soll das Aggregat dann zunächst mit einfacher Aufladung in verschiedenen Hyundai-Modellen Einzug halten, 2011 folgt dann die doppelt geladene Version. In der Studie ist der Motor mit einer Sechsstufen-Automatik gekoppelt. (mg)

Galerie: Studie Hyundai i-mode

 
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