Auto-Salon Genf 2012
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Galerie: Studie Infiniti Emerg-e

Studie: Infiniti Emerg-e

Furiose Öko-Diva

08.03.2012

Nissan hat mit dem hochpotenten Mittelmotorcoupé GT-R bereits seit vielen Jahren ein prestigereiches Aushängeschild, während die Premium-Tochter Infiniti bislang ohne ein imageförderliches Flaggschiff auskommen musste. Auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März 2012) zeigt die noble Nissan-Marke, wie ein der Markenidentität förderlicher Flachmann aussehen könnte. Neben seiner besonders eleganten Sportwagen-Verpackung bietet er gleich noch einen emissionsarmen Range-Extender-Elektro-Antrieb.

In der Silhouette beeindruckt der Emerg-e mit einem klassischen Mittelmotor-Layout, dessen Proportionen dank des kurzen, flachen Vorderwagens und des kraftvollen Hecks bereits ein besonders temporeiches Fahrerlebnis versprechen. Dabei verzichtet das kurvenreiche und sehr organische Karbonkleidchen auf Power-Devotionalien wie große Luftöffnungen für die Motorkühlung oder ein martialisches Spoilerwerk – ein Tribut an Fahrleistungen und Antrieb.

Denn Hauptantriebsquelle ist ein Elektromotor-Duo an der Hinterachse. Die beiden Aggregate mobilisieren zusammen 300 kW oder 408 PS und schieben den 1,5 Tonnen wiegenden Zweisitzer in rund vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Zur Kühlung des Antriebs reichen übrigens Hutzen auf den hinteren Kotflügeln.

Topspeed ernüchtert

Galerie: Studie Infiniti Emerg-eEtwas enttäuschen wird Freunde hochdynamischer Linksspurpotentaten allerdings die Höchstgeschwindigkeit, die bei nur knapp über 200 km/h liegen soll. Entsprechend kann der Emerg-e auch auf die für ein Fahrzeug seiner Klasse eigentlich üblichen Spoiler verzichten, denn selbst bei Topspeed wird der Wagen wohl kaum die Bodenhaftung verlieren.

Die Bordbatterien liefern übrigens Strom für maximal 50 Kilometer, was den Emerg-e allerdings reichweitentechnisch keineswegs einschränkt. Zusätzlich kann ein 48 PS starker 1,2-Liter-Benzinmotor an Bord den Strom zum Weiterfahren produzieren. Auf den ersten 100 Kilometern, die etwa zur Hälfte mit dem Strom der Batterie gefahren werden, gibt Infiniti den Verbrauch mit 2,3 Litern an. Obwohl also eine über 4,60 Meter lange Rennsemmel, gibt sich der Stromer emissionstechnisch sehr vorbildlich.  

Serienbau: Denkbar bis wahrscheinlich

Bleibt noch die Frage, ob der Emerg-e in Serie gehen wird. Infiniti spricht dabei nicht von einer reinen Studie, sondern bereits von einem Prototypen. Sehr wahrscheinlich wird man also in diese Richtung praktisch das Potenzial ausloten und später entscheiden, ob ein eigentlich für das Image der Marke so wichtiges Sportwagenmodell kommen wird. Ob dieser dann über den in der Studie Emerg-e vorgestellten Elektroantrieb verfügen wird, oder doch mit konventionellen Verbrennungsmotoren bestückt in den Markt kommt, wird sich zeigen.

 
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