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Zunächst die gute Nachricht: Der Land Rover Defender wird noch einige Jahren weiter gebaut. Und jetzt die bessere Nachricht: Sein lang ersehnter Nachfolger soll 2015 kommen. Um die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen, gibt Land Rover auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September 2911) mit die Studie DC100 erstmals einen Ausblick auf diese zweite Defender-Generation.
2015 soll nach 67 Jahren ein neuer Defender auf die Straßen rollen. Zwar ist dies noch ein Weilchen hin, doch gibt es nun ein konkretes Datum für die bereits seit Jahren erwartete zweite Defender-Generation. Und es gibt eine erste konkrete Vorstellung davon, wie der Defender aussehen könnte. Die ersten Fotos der noch nicht seriennahen Studie DC100 zeigen ein weniger kantigeren und deutlich moderner wirkenden Entwurf, der optisch an die mit dem Range Rover Evoque begonnene neue Formensprache anknüpft.
Nur noch entfernt bietet der DC100 damit Ähnlichkeiten mit dem historischen Vorbild. Eine andere entfernte Parallele bietet die Studie in der Seitenansicht: Hier weckt der Brite mit seinem Verhältnis von Fensterband zur Blechhaut Erinnerungen an den Skoda Yeti. Stellt sich noch die Frage, wie dieser erfrischende Entwurf in der Autowelt ankommen wird. Vor allem eingefleischte Defender-Fans werden viel zu diesem Thema zu sagen haben und dürfte es auf der IAA einige hitzige Diskussionen darüber geben, ob der DC100 ein würdiger Entwurf ist. Sollte die Studie auf breite Ablehnung stoßen, könnte der künftige Defender auch ganz anders aussehen.
Lange Historie und Kultstatus
Der Land Rover wurde 1948 das erste Mal verkauft und gilt als ein besonders geländetaugliches Offroad-Fahrzeuge. Den Beinamen Defender erhielt die Wüstenikone übrigens erst 1990 mit der Einführung des Schwestermodells Discovery. Schon mehrere Mal sollte der Defender in seiner bislang 63jährigen Geschichte aus dem Programm genommen werden, doch viele Offroad-Fans halten dem Geländewagen bis heute die Stange. Für große Stückzahlen reicht sein Kultstatus allerdings nicht mehr.
Das aktuelle Modell gibt es mit kurzem und langem Radstand, als Drei- bis Siebensitzer, mit Soft- oder Hardtop und als Pick-Up. Der Defender kostet mindestens 25.600 Euro und ist ausschließlich mit einem 2,4-Liter-Dieselmotor (122 PS) kombinierbar. (mh/sp-x)
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