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Galerie: Studie Mazda Takeri

Studie: Mazda Takeri

6-Show

27.10.2011

Bis Mazda den neuen 6 auf den Markt bringt, wird es noch ein Weilchen dauern, doch das Warten dürfte sich lohnen, denn optisch und technisch könnte die Neuauflage ein ganz großer Wurf werden. Was uns in rund einem Jahr erwarten wird, zeigt die Studie Takeri, bei der es sich um eine Weiterentwicklung des 2010 vorgestellten Konzepts Shinari handelt.

Offiziell vorgestellt wird die bereits recht seriennahe 6-Vorschau erstmalig auf der Tokio Motor Show, die Anfang Dezember 2011 ihre Tore öffnen wird. Angesichts der vorab veröffentlichten Bilder dürfte der zweite Ausblick auf den 6 ein echter Publikums-Magnet werden, denn mit dem Design trifft Mazda voll den Nerv der Zeit.

Vor allem die kurvenreichen Proportionen und der stark coupéhafte Dachverlauf sorgen für einen besonders ansprechenden, sportlich-eleganten Eindruck. Ein charaktervoller Kühlergrill wird von schmalen, technisch hochwertig wirkenden Scheinwerfereinheiten flankiert. Auch das knackige und wohlproportionierte Heck des Viertürers schindet mächtig Eindruck. Keine Frage: Bereits im Stand macht dieses Auto Lust darauf, mit ihm flott durchs Kurvengetümmel zu prügeln.

Ein weiterer Skyactiv-Mazda

Galerie: Studie Mazda TakeriAuch technisch dürfte der künftige Mazda 6 hierfür eine hervorragende Basis bieten. Mit der Loslösung von Ford haben die Japaner ein ganzes Paket an eigenständigen und zukunftsweisenden Technologien unter dem Sammelbegriff Skyactiv entwickelt. Erstes Serienmodell mit neuer Skyactiv-Technik ist übrigens der im Frühjahr 2012 startende CX-5.  

Auch der kommende 6 wird also auf einer Mazda-eigenen, vergleichsweise leichten und verwindungssteifen Stahlplattform aufbauen, die mit einem neuen Fahrwerkssystem kombiniert wird. Der Unterbau soll hohen Komfort bei gleichzeitig hohem Dynamikpotenzial bieten. Die bei Mazda-Modellen ohnehin schon starke Fahrspaß-Orientierung dürfte dank der Skyactiv-Neuerungen also noch an Schärfe gewinnen.

Viel Power, wenig Durst

Galerie: Studie Mazda TakeriEin weiteres Skyactiv-Highlight sind die zugleich starken und effizienten Antriebe. So wurde dem Takeri der neue 2,2-Liter-Leichtbau-Diesel eingepflanzt, der sich durch die niedrigste Kompression im Pkw-Bereich und hohen Einspritzdruck auszeichnet. 175 PS und 310 Newtonmeter soll der Motor leisten und entsprechend souveräne Fahrleistungen ermöglichen und zugleich mit einem Normverbrauch um vier Liter und besonders niedrigen Emissionen glänzen.

Eine Verringerung der innermotorischen Reibung, ein Start-Stopp-System und eine Energie-Rückgewinnung sollen ebenfalls dabei helfen, den Spritverbrauch zu senken. Zudem gibt es eine Energierückgewinnung per Rekuperation, bei der im Schubbetrieb und beim Bremsen elektrische Energie erzeugt wird, die dann in Kondensatoren gespeichert und für den Betrieb der Bordelektronik hergenommen wird.

Neue Automatik

Galerie: Studie Mazda TakeriEinen weiteren wichtigen Beitrag zu hoher Effizienz leistet ein neues Skyactiv-Automatik-Getriebe. In dieser neuen Leichtbau-Sechs-Gang-Automatik will Mazda die Vorteile einer klassischen Wandler-Automatik mit stufenlosen CVT und einem Doppelkupplungsgetriebe bündeln. Kurzes, angenehm komfortables Schalten ohne Zugkraft-Unterbrechung verspricht Mazda für das neue Getriebe.

Ebenfalls schon mit seriennahen Elementen präsentiert sich der schmucke Innenraum der 6-Vorschau. Der aufgeräumte, sportlich gestaltete und fahrerzentrierte Arbeitsplatz dürfte in seiner Grundarchitektur die Serienversion vorwegnehmen. Ebenfalls ein seriennahes Element in der viersitzigen Kabine ist ein Dreh- und Schieberegler in der Mittelkonsole, wie ihn BMW vor über zehn Jahren mit dem Controller des iDrive-Bediensystems eingeführt hat. Der Automatik-Wahlhebel oder das futuristisch anmutende Display in der Mittelkonsole dürften im Serien-6 hingegen durch konventionellere Varianten ersetzt werden.

Einen genauen Zeitpunkt für die Markteinführung des neuen 6 in Deutschland hat Mazda noch nicht verraten, auch über die Preise gibt es noch keine Informationen. Doch dürfte sich der neue 6 am Preisniveau des Vorgängers orientieren, der bei 23.000 Euro startet. (mh)

 
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