Detroit Auto Show 2009
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Galerie: Studie Mercedes Concept BlueZero

Studie: Mercedes Concept BlueZero

Blaue Null

15.12.2008

Mercedes will Anfang Januar 2009 in Detroit mit einer Studie gleich drei Varianten umweltverträglicher Mobilität präsentieren. Außerdem gibt das Concept BlueZERO einen ersten Ausblick auf die voraussichtlich 2012 startende, nächste Generation der B-Klasse.

Fast zwölf Jahre ist es her, seit die A-Klasse 1997 auf den Markt kam und mit ihr der platzsparende Sandwichboden. Den so gewonnen Raum hat man bisweilen nur zum Auslagern von Nebenaggregaten genutzt und nicht für etwaige Antriebskomponenten. Auf diese Möglichkeit besinnt man sich nun in Zeiten wirtschaftlicher Einbrüche, in denen sparsame, umweltschonende Fahrzeug die Rettung zu seien scheinen.

Ohne Platzeinbußen

Galerie: Studie Mercedes Concept BlueZeroEben jene Sandwichkonstruktion ermöglicht es, dass in der gut 4,20 Meter langen Studie nicht nur jede Menge Umwelt-Technik ihren Platz findet, sondern auch noch fünf Passagiere kommod reisen und über 500 Liter Gepäck reinpassen. Außerdem verspricht diese Bauweise einen tiefen Schwerpunkt, was sich positiv auf das Fahrverhalten auswirken dürfte.

Was aber verbirgt sich nun im Fahrzeugboden? Vor allem Akkus! Und zwar moderne Lithium-Ionen-Batterien, die vor allem in puncto Kapazität deutliche Vorteile gegenüber den momentan gängigen Stromspeichern aufweisen. In allen drei Varianten treiben diese Akkus einen 100 Kilowatt leistenden Elektromotor an, der seine 320 Newtonmeter konstant an die Vorderräder abgibt und die Studie in knapp elf Sekunden auf Tempo 100 und anschließend weiter auf bis zu 150 km/h beschleunigen soll.

An die Steckdose

Im BlueZERO E-Cell reichen die 35 Kilowattstunden Speicherkapazität der Lithium-Ionen-Akkus für rund 200 Kilometer Fahrt aus. Aufgeladen werden können die Batterien an einer haushaltsüblichen Steckdose, die Ladezeit beträgt rund vier Stunden.

Galerie: Studie Mercedes Concept BlueZeroGenau doppelt so weit soll die Variante BlueZERO F-Cell kommen, für die Mercedes wieder auf die gute alte Brennstoffzelle setzt. Diese soll aus Wasserstoff Strom erzeugen, mit dem die Akkus geladen werden, und so die Reichweite um 200 Kilometer verlängern. Darüber, wie der Wasserstoff gespeichert werden soll, macht man in Stuttgart allerdings noch keine Angaben.

Präzisere Informationen gibt es dagegen zur dritten Variante, dem BlueZERO E-Cell Plus. Auch hier ist der Antrieb elektrisch, allerdings kombiniert mit einem Dreizylinder-Turbo-Benziner. Das aus dem Smart stammende Einliter-Aggregat leistet 68 PS, übernimmt aber keinerlei Antriebsaufgaben sondern dient, wie die Brennstoffzelle, lediglich dem Laden der Batterien. Eine Tankfüllung soll für 600 Kilometer Reichweite genügen, im reinen E-Betrieb schafft der E-Cell Plus dagegen nur noch 100 Kilometer.

Geduld ist nötig

Erste Brennstoffzellen-Fahrzeuge will Mercedes schon 2009 in Kleinserie fertigen, ab 2010 sollen rein elektrisch betriebene Autos folgen – voraussichtlich aber noch auf Basis der aktuellen A- und B-Klasse, die beide über den Sandwich-Boden verfügen.

Galerie: Studie Mercedes Concept BlueZeroFür Normalkunden werden die Öko-Modelle frühestens 2012 erhältlich sein: Den Anfang wird voraussichtlich der Smart machen, der dann mit Elektromotor auf den Markt kommen soll. Mercedes wird im gleichen Jahr mit der nächsten Generation der B-Klasse nachlegen, auf die die Studie BlueZERO - neben all den technischen Komponenten – auch optisch einen ersten Ausblick gibt.

Die Van-artige Form und das hohe Dach der aktuellen B-Klasse wird beibehalten, aber deutlich futuristischer interpretiert. Auffällig an der Studie sind zudem Öko-Maßnahmen wie die Frontschürze ohne Lufteinlässe und 20-Zoll-Leichtlaufräder. Außerdem wurde die Heckklappe komplett aus leichtem, aber hochstabilen Polycarbonat Lexan gefertigt.

 
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