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Galerie: Studie Mercedes F 700

Studie: Mercedes F 700

Motor-Vision

13.09.2007

Super-Luxus und Ökologie – eigentlich sind dies zwei kaum vereinbare Ziele im Autobau. Doch Mercedes zeigt auf der Frankfurter IAA mit der Studie F 700, wie Autos in Zukunft diesen beiden Ansprüchen gerecht werden könnten. Höhepunkt des Konzeptfahrzeugs ist der so genannte Diesotto-Motor.

Zwar verkörpert der F 700 in klassischer Weise die Werte der Marke Mercedes-Benz. Dennoch geht das Design der Studie einige neue Wege. Auffällig ist der extrem lange Radstand bei relativ kurzen Überhängen. Weitere Besonderheiten sind die stark ausgeformten Radhäuser, der wuchtige Chrom-Kühlergrill oder die gegenläufig angeschlagene Fondtür auf der Beifahrerseite. Auf dem Dach fallen große Glaselemente auf, die viel Licht in den Innenraum bringen.

Vorausschauendes Fahrwerk

Galerie: Studie Mercedes F 700Das Interieur des 5,17 Meter langen Konzeptfahrzeugs beeindruckt mit hohem Luxusniveau und vielen Innovationen. Allein die Materialwahl ist ein Feuerwerk aus Eleganz und Natürlichkeit. Eine Besonderheit ist der so genannte Rerverse-Sitz. Statt der fest gefügten Sitzordnung konventioneller Limousinen, ist eine individuelle Sitzpositionen in oder entgegen der Fahrtrichtung möglich. Ein großzügiges Platzangebot zum entspannten Sitzen ist selbstverständlich. Als weltweit erstes Auto verfügt der F 700 zudem über das aktive Pre-Scan-Fahrwerk. Eine vorausschauende Straßenzustands-Analyse ermöglicht ein aktives nivellieren von Unebenheiten und soll so einen herausragenden Federungskomfort bieten.

Eine weitere Innovation des F 700 ist das Bedienkonzept Servo-HMI (der Begriff steht für Human-Machine-Interface). Das System umfasst unter anderem ein Display, das besonders schonend fürs Auge sein soll. Die Anzahl der Bedienelemente sind zudem deutlich reduziert. Die Menüstruktur bezeichnet Mercedes als einfach und selbsterklärend. Komplexere Eingaben wie etwa ein Navigationsziel kann der Fahrer zudem im Dialog mit einem so genannten „Avatar“, einem virtuellen Bedienungsassistenten, „besprechen“.

Antriebsrevolution: Der Diesotto-Motor

Galerie: Studie Mercedes F 700Doch die fraglos bedeutendste Innovation des F 700 ist sein Antrieb. Mercedes bezeichnet den Diesotto genannten Verbrennungsmotor als zukunftweisend. Es handelt sich um einen 1,8-Liter-Vierzylinder. Das kleine Aggregat soll die Stärken des emissionsarmen Ottomotors und den Verbrauchvorteil des Dieselantriebs vereinen. Unter anderem eine neuartige Raumzündverbrennung, eine Direkteinspritzung und eine zweistufige Turboaufladung machen diesen Spagat möglich. Wird der Motor gestartet, arbeitet er zunächst wie ein normaler Benzinmotor. Zündkerzen bringen das Benzin-Luft-Gemisch zum explodieren. Ist der Motor warm, kann er in eine Art Dieselmodus wechseln. Dabei werden die Kompression erhöht und die Zündkerzen ausgeschaltet.

Dank dieser besonderen Technik soll der CO2-Ausstoß laut Mercedes bei nur 127 Gramm pro Kilometer liegen. Dies entspricht einem Verbrauch von 5,3 Liter Ottokraftstoff pro 100 Kilometer. Obwohl sparsam, sollen 238 PS den Luxusliner in rund 7,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Sollte Mercedes diesen Diesotto-Antrieb irgendwann tatsächlich in Serie bauen, wäre dies eine bahnbrechende Innovation. Doch wohl erst in fünf Jahren könnte dieser revolutionäre Antrieb Wirklichkeit werden. (mh)

 

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