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Galerie: Studie Mercedes Vision GLK

Studie: Mercedes Vision GLK

Baby-SUV

03.01.2008

Auf der Detroit Auto Show-NAIAS erblickt die letzte Ausbaustufe des ab Herbst 2008 erhältlichen Baby-SUV von Mercedes das Licht der Öffentlichkeit. Ein neuer, besonders sauberer Dieselmotor, modernste Allradtechnik, Sicherheits-Features der Oberklasse und nicht zuletzt das neue Kanten-Design sollen möglichst viele Käufer von Mittelklasse-Kraxlern zu dem kleinen Stuttgarter-SUV manövrieren.

Nur zu gerne möchte die Marketing-Abteilung von Mercedes die Verbindung zwischen der aktuellen Studie des GLK Freeside und der G-Klasse – dem Geländewagen-Urgestein – herstellen. Jedoch haben G-Klasse und GLK nur wenige Gemeinsamkeiten: weder vom Design und schon gar nicht von der Technik. Und das ist gut so.

Kompakte Abmessungen

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK Klar, der Name sagt es schon: GLK steht für Gelände, Luxus und Kompaktheit. Die Mercedes-Zeichner haben unter diesen Aspekten eine wirklich knackige Hülle geschaffen. Kurze Karosserieüberhänge, eine markant konturierte Motorhaube, kräftig ausgestellte und eckig geformte Radhäusern und nicht zuletzt das Kasten-Design geben echte Offroad-Optik. Verweichlichte Van-Attribute, wie sie so mancher zukünftige Konkurrent des Mercedes hat, sucht man vergebens. Dabei erinnern die steile Windschutzscheibe und das hart abfallende Heck tatsächlich ein wenig an die G-Klasse. Das Gesamtkunstwerk läuft aber eher in Richtung Mini-GL.

Die Vision GLK Freeside bringt 4,52 Meter Außenlänge aufs Maßband und hat damit ziemlich exakt die Abmessung des C-Klasse T-Modells, auf dem der GLK grundsätzlich basiert. In Höhe und Breite überragt er den Mittelklasse-Kombi aber um einiges: Höhe 1,70 Meter, Breite 1,84 Meter. Da auch der Radstand satte 2,75 Meter beträgt, sollte der Platz im Innenraum somit ausreichend sein.

Nobles Ambiente

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK Im Interieur verspricht Mercedes feinste Materialien und ein außergewöhnlich gutes Haptikerlebnis. Überraschungen gibt es nicht: Die unkomplizierte Bedienung mittels Command APS-Controller und herkömmlichen Gangwahlhebel sowie die üppigen Sitze sollen schon auf den ersten Blick ein „hier-will-ich-bleiben“-Gefühl aufkommen lassen. Eine veränderte Bedienlogik des Multifunktionslenkrades soll mehr Klarheit verschaffen. Die meisten Details sind aus C-Klasse und Co. bekannt.

Komfortabler als die Konkurrenz

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK Für guten Komfort soll weiterhin das neue Agility-Control-Fahrwerk sorgen. Es möchte neue Maßstäbe setzen, wenn es um den Spagat zwischen Komfort und Fahrspaß geht. Verantwortlich ist hierfür die neue, amplitudenabhängige Dämpfung.

Bei normaler Fahrweise und eher unebener Fahrbahn oder bei langsamen Geländefahrten spricht das System weich und komfortabel an und egalisiert somit die Unebenheiten. Bei schneller Fahrt verhärtet sich die Federung. Vom Prinzip her arbeitet das Agility-Control-Fahrwerk somit wie eine Luftfederung.

Kein Geländegänger

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK So will die Studie und auch letztendlich der Serien-GLK kein Geländegänger par excellence sein. Wozu auch. So streifen die „kleinen“ SUVs doch sowieso nur durch die Großstädte und seltenst übers Feld, geschweige denn durch echtes Gelände. Mercedes verspricht für den kommenden Star aber dennoch eine durchaus brauchbare Geländegängigkeit bei besten Onroad-Eigenschaften. Letzteres ist halt auch das, was wohl 99 Prozent der Käufer interessieren wird.

Viel Sicherheit

Das Personenschutzprogramm im GLK Freeside, und später auch im Serienmodell, umfasst zusätzlich zu den bekannten Luftsäcken den Fahrer-Knieairbag. Neu in dieser Fahrzeugklasse wird das bereits in vielen anderen Mercedes-Modellen erhältliche Pre-Safe-System sein. Bei einem drohendem Zusammenstoß oder Überschlag stellt Pre-Safe die Vordersitze aufrecht, strafft den Gurt und schließt eventuell geöffnete Fenster und das Schiebedach.

Vierzylinder-Bluetec-Diesel

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK Der Motor des GLK Freeside ist ein neu entwickelter 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel mit bis zu 2.000 bar Einspritzdruck. Um die schädlichen Stickoxide zu minimieren, wird dieses Aggregat nach dem Bluetec-Prinzip nachbehandelt. Neben dem Oxidationskatalysator gibt es den wartungsfreien Partikelfilter und einen zusätzlichen SCR-Kat. In den Abgasstrom wird außerdem AdBlue eingespritzt. Hierbei handelt es sich um eine wässrige Harnstofflösung mit deren Hilfe sich bis zu 80 Prozent der Stickoxide in unschädliches Stickstoff und Wasser wandeln lassen.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass zum Herbst 2008 erst die bereits bekannten Motoren mit viel Leistung angeboten werden. Soll heißen: GLK 350 CGI mit gut 290 PS und der GLK 320 CDI mit 224 PS sowie eventuell schon zu Beginn die Bluetec Variante GLK 300 Bluetec mit rund 210 PS.

Die kleineren Vierzylinder-Benziner und -Diesel werden zu einem späteren Zeitpunkt ausschließlich mit Zwangsbeatmung an den Start gehen. Zum gleichen Zeitpunkt wird es dann auch einen GLK mit Heckantrieb geben. Das soll zum einen den Einstiegspreis senken und zudem den Verbrauch minimieren.

Neustes Allradsystem

Zu mehr Fahrsicherheit auf und neben befestigten Straßen führt das neueste 4matic-Allradsystem. Die Kraftverteilung ist mit 45 Prozent vorne zu 55 Prozent hinten im Normalfall leicht hecklastig ausgelegt. Eine Lamellenkupplung im Zentraldifferenzial sorgt für Variabilität und damit möglichst schlupffreien Vortrieb bei jedem Untergrund.

Der Preis ist heiß

Galerie: Studie Mercedes Vision GLK Als Konkurrent des kommenden ist logischerweise der X3 prädestiniert. Denn rein preislich gibt es bislang in diesem Segment keine echte Alternative. Zwar werden VW Tiguan und Co. gerne als solche herangezogen, doch spielen BMW mit dem X3 und zukünftig Mercedes mit dem GLK und Audi mit dem Q5 in einer anderen Liga.

Wenn auch nur rein preislich. Startet ein 272 PS starker 3.0si X3 bei rund 45.000 Euro, dürfte der etwa gleich starke GLK 350 rund 48.000 Euro kosten. Für den GLK 320 CDI werden voraussichtlich knapp 2.000 Euro weniger fällig.

 

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