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Galerie: Studie Mini Crossover Concept

Studie: Mini Crossover Concept

Projekt Vier

10.09.2008

Mini ist eine eher unkonventionelle Marke. Das merkt man nicht nur an den Autos, sondern auch an den Pressemeldungen. So steht die vierte Variante des modernisierten Kultmobils im Zeichen der Vier: Vier Einzelsitze, vier Türen, Vier-radantrieb und über vier Meter Außenlänge – das ist der neueste „Mini“. Sympathisch, wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt…

Sympathisch ist auch der Rest des Autos. Zwar hat der größte Mini der Geschichte genau genommen fünf Türen, deren letzte am Ende des Autos ausgerechnet auf der falschen Seite angeschlagen ist. Doch ist das eine verzeihliche Marotte, denn der Mini hat ja zumindest britische Wurzeln und auf der Insel und im dortigen Linksverkehr passt die Sache dann auch wieder.

Noch runder

Galerie: Studie Mini Crossover ConceptWaren die bisherigen Minis der Neuzeit an sich schon Inbegriff einer runden Sache, so treibt es der Crossover nochmals auf die Spitze. Sogar das Dach ist runder geworden und das Heck. Und im Innenraum dominiert nicht mehr der zentrale (runde) Tacho, sondern die dritte Dimension von rund: Ein kugelförmiges Bedienelement, das ein i-Drive geradezu mittelalterlich aussehen lässt: Wie ein Mikrokosmos ermöglicht es die Steuerung von Navigation (nahe liegend), Handy und Stereoanlage.

Galerie: Studie Mini Crossover ConceptDer Clou dabei: Fahrer und Beifahrer können alles unabhängig voneinander und gleichzeitig mit verschiebbaren Hemisphären der Kugel bedienen. Das wird durch eine Lasertechnik möglich, die einerseits für die Projektion auf der berührungsempfindlichen Kugeloberfläche sorgt und das andererseits in gestochen scharfer Optik. Dabei können auch unterschiedliche Inhalte auf verschiedenen Ebenen dargestellt werden. Wenn man das mit dem bei BMW jüngst eingeführten mobilen Internet-Zugang verbindet, könnte man sich auch eine Navigation mit Google-Earth vorstellen – die Kommandobrücke der Enterprise lässt grüßen…

Zügelloses Designerteam

Doch auch ohne den Knaller der dreidimensionalen Bedienoberfläche bietet der Crosswagon bemerkenswerte Details. Zunächst fallen die an der Hecktür montierten Henkel auf. Daran lässt sich ein Außenkoffer befestigen, der den (für einen Mini) schon üppigen Kofferraum erweitert.

Galerie: Studie Mini Crossover ConceptDas über die volle Dachlänge spannende Faltverdeck lässt sich vorne und hinten öffnen, was nicht zuletzt die Zielgruppe der Surfer erleichtern dürfte.

Ein Gag dagegen – wenn auch ein schöner – ist die links öffnende Schiebehebetür. Dort befindet sich normalerweise der Tankstutzen, weshalb dieser nette Einfall für die Realität leider zu teuer ist. Das Gleiche gilt für die Hecktür, deren Mechanismus ebenfalls dem Rotstift der Serie zum Opfer fallen wird.

Ideenfeuerwerk

Galerie: Studie Mini Crossover ConceptIm Innenraum überzeugen dagegen die verschiebbaren Einzelsitze hinten, die per „Parallelogrammkinematik“ vollständig versenkbar sind. Zwischen Fahrer- und Beifahrerseite zieht sich über die gesamte Innenraumlänge die Center-Rail genannte Mittelkonsole auf der sich unterschiedlichste Halterungen befestigen lassen: Von der Armauflage über Staufächer bis zu Cupholdern oder Tabletts ist alles denkbar. Bei Mini nennt man das dann „Freude am gemeinsamen Genuss auf Reisen“.

Diese Reisen können - erstmals in einem Mini – gerne auch über unbefestigtes Geläuf führen. Dank Allradantrieb, erhöhter Bodenfreiheit sowie unempfindlicher Schweller und Radläufe erweitert das die Home-range des jüngsten Mini deutlich. Im Sinne von Downsizing ist jedoch eine Variante mit Vorderradantrieb nicht nur denkbar sondern wahrscheinlich.

Namensfindung

Galerie: Studie Mini Crossover ConceptDer endgültige Name des Freizeit-Minis bereitet noch etwas Kopfzerbrechen. Folgt man der Logik, dass der Kombi eben nicht Station-Wagon oder Mini-Wagon genannt wurde sondern Clubman, wird der neue sicher nicht Crosswagon heißen. Crossman oder Countryman wäre logischer aber auch ein wenig albern. Crossover heißt schon die Studie und wäre genau so wie Mini-SUV geradezu einfallslos.

Name hin oder her, wir lassen uns überraschen wie der Neue heißen wird. Lange brauchen wir eh’ nicht mehr zu warten, denn in 2009 - wenn Mini 50ten feiert – sollte der kleine Hopser seinen Weg in die reale Welt finden. (tw)

Galerie: Studie Mini Crossover Concept

 

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