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Galerie: Studie Nissan Friend-Me

Studie: Nissan Friend-Me

Automobiles Abhängen

23.04.2013

Bislang sieht „gemeinsames Abhängen“ mit dem Auto so aus: Im Rudel parken, Anlage an, Türen auf und mit ein paar Softdrinks und coolen Sprüchen die Zeit totschlagen. Künftig soll sich das Geschehen ins Auto verlegen – zumindest, wenn es nach Nissans China-Strategen geht.

Auf der Shanghai Motor Show hat der japanische Hersteller jetzt die Studie Friend-Me vorgestellt. Der Kompaktwagen richtet sich bewusst an die (vermeintlichen) Bedürfnisse junger Chinesen. Zentrales Interieur-Element ist die Mittelkonsole, die sich bis in den Fond streckt und von den dortigen Passagieren bedient werden kann. Für jeden Sitzplatz gibt es einen eigenen Bildschirm, über den etwa Videos geschaut oder auf das Internet zugegriffen werden kann. Auch die Smartphones der Insassen lassen sich in die Technik der Bordunterhaltung integrieren.

240 Millionen potentielle Käufer

Die umfassende Vernetzung soll das Auto vor allem für die sogenannte Balinghou-Generation (Post-80er-Generation) interessant machen – jene 240 Millionen Chinesen, die nach 1980 geboren wurden. Aufgrund der damals in Kraft getretenen Ein-Kind-Regelung sind sie ohne Geschwister aufgewachsen und legen daher besonderen Wert auf das Treffen mit Freunden.

Konkrete Serienpläne hat Nissan mit dem Friend-Me zwar nicht. Zumindest Teile des Infotainment-Konzepts dürften aber künftig in die Fahrzeuge der Marke einziehen. (mg/sp-x)

 
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