Auto Salon Genf 2010
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Galerie: Studie Opel Flextreme GT/E Concept

Studie: Opel Flextreme GT/E Concept

Flachstromer

18.02.2010

Wie Opel sich das Elektroauto der nahen Zukunft vorstellt, haben wir bereits mit dem Ampera gesehen. 2011 soll das Mittelklasse-E-Mobil mit Reichweiten-Vergrößerer auf den Markt kommen. Mit einen ebensolchen E-Antrieb debütiert auf dem Genfer Auto Salon 2010 die Zukunftsstudie Flextreme GT/E Concept, die sich im Vergleich zum Ampera jedoch durch eine größere und vor allem verbrauchsoptimierte Karosserie auszeichnet.

An einen Opel denkt man beim Anblick der Genf-Studie wohl zunächst nicht. Die gestreckte Aerodynamik-Flunder weist eigentlich nur mit dem Markenlogo im Kühlergrill auf seine Rüsselsheimer Herkunft hin. Doch das Design des GT/E soll nicht die Marke Opel repräsentieren als vielmehr dem Wind möglichst wenig Widerstand entgegenbringen.

Neben der geringen Aufbauhöhe von lediglich 1,30 Meter verhilft der coupéhaften Limousine dazu vor allem ein niedriger cW-Wert von 0,22. In vielen Details wurde die Außenhaut strömungsoptimiert. So wurden die 21-Zoll-Räder wie auch der Fahrzeugunterboden speziell verkleidet. Außerdem hat man auf Türgriffe verzichtet. Stattdessen gibt es lichtempfindliche Sensoren, die die gegenläufig angeschlagenen Einstiegstüren bei Berührung entriegeln.

Galerie: Studie Opel Flextreme GT/E ConceptViele Effizienz-Optimierungen

Als weitere Besonderheit gibt es sogar an den hinteren Kotflügeln jeweils in Fahrzeuglänge ausfahrbare Spoiler, die ab 50 km/h ein Verwirbeln der Strömungsluft reduzieren sollen. Schließlich wurden sogar die Außenspiegel durch Kameras ersetzt. Dank all dieser Maßnahmen strahlt das Fahrzeug eine allerdings recht experimentelle Aura aus. Eine seriennahe Studie ist der Flextreme gewiss nicht.

Ebenfalls verbrauchsmindernd sind die LED-Leuchten rundum, die nicht nur für modernen Schick sorgen, sondern auch weniger Strom als herkömmliche Leuchtelemente verbrauchen. Desweitern sorgen rollwiderstandsoptimierte Reifen und Leichtbau-Maßnahmen für mehr Effizienz. Dank des großzügigen Einsatzes von Kohlefaser-Verbundstoffen und Alu soll der Flextreme vergleichsweise leicht sein.

Opel Flextreme GT/E ConceptErst Akku, dann Benziner

In der Summe bietet das GT/E Concept entsprechend gute Fahrwerte bei wenig Verbrauch. Für Vortrieb sorgt ein 120 kW starker E-Motor an der Vorderachse. Der Sprint von Null auf 100 km/h soll neun Sekunden dauern, 200 km/h beträgt das Maximaltempo.

Den Strom bezieht der E-Motor zunächst aus einer 16 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie, die sich im hinteren Fahrzeugteil im Boden befindet. Allein mit dem Strom der Batterie soll die Reichweite bis zu 60 Kilometer betragen. Der Clou: Neigt sich der Akkustrom zur Neige, kommt ein 72 PS starker 1,4-Liter-Benziner zur Hilfe. Mit einer Tankfüllung soll der allein als Generator fungierende Benzinmotor Strom für über 400 weitere Kilometer erzeugen. Wer den Flextreme emissionsfrei fahren will, kann alternativ die Batterie an einer 230-Volt-Leitung in rund drei Stunden aufladen. Die Ladebuchse hierfür befindet sich übrigens hinter dem Logo im Kühlergrill.

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Nur 1,6 Liter

Für die ersten 100 Kilometer soll der Verbrauch der Flextreme-Studie mit vollen Akkus nur 1,6 Liter Benzin betragen. Hier ist dann allerdings der Bonus für den Akkustrom mit einberechnet. Für die folgenden 100 Kilometer würde der Verbrauch dann auf etwa vier Liter ansteigen, was für einen fast 4,80 Meter langen Viersitzer mit sogar großem Kofferraum ein immer noch hervorragender Wert ist. (mh)

Opel Flextreme GT/E Concept

 
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