IAA 2011
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Galerie: Studie Renault Frendzy

Studie: Renault Frendzy

Stromer mit extraviel Stauraum

08.07.2011

In etwa so könnte ein Elektro-Kangoo der Zukunft aussehen: Renault präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (15. bis 25. September 2011 in Frankfurt) mit dem Konzeptfahrzeug Frendzy einen noch recht futuristisch anmutenden Ausblick auf einen kompakten Hochdachkombi, der als Familientransporter und Stadtlieferwagen einsetzbar ist.

Den Doppel-Einsatz bei Arbeit und Freizeit soll eine asymmetrische Karosserie einfacher machen: Auf der rechten Fahrzeugseite gibt es eine seitlich aufschwingende Tür für den Beifahrer, die Fondpassagiere oder alternativ die Ladegüter gelangen durch eine Schiebetür ins Innere. Auf eine B-Säule zwischen den beiden Portalen wurde verzichtet, um das Einladen sperriger Gegenstände zu erleichtern. Auch auf der linken Seite fehlt die Säule; da sich Fahrer- und Fondtür gegenläufig öffnen, entsteht ein großzügiger Zugang zum  Passagierraum.

Der Frendzy bietet als Viersitzer ein behagliches Ambiente und trotz seiner nur knapp über vier Meter langen Karosserie genügend Platz für Insassen und Gepäck. Alternativ kann der Innenraum zum Transport sogar großer Gegenstände hergenommen werden. Wenn allein der Fahrersitz stehen bleibt, sollen stolze 2.250 Liter in den Gepäckraum hinein passen.

Fährt rein elektrisch bis zu 170 Kilometer weit

Galerie: Studie Renault FrendzyEinige nette Details unterstreichen den doppelten Anspruch der Studie: So stellen sich etwa die Außenspiegel beim Arbeitseinsatz wie bei Nutzfahrzeugen senkrecht, wird das Auto als Pkw genutzt, klappen sie in die Horizontale. Auch die Lichtstimmung im Innenraum passt sich dem Einsatz an: Während der Arbeit leuchtet es grün, in der Freizeit freundlich orange.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 60 PS Leistung, der von einer Lithium-Ionen-Batterie mit Strom versorgt wird. Sie erlaubt eine Reichweite von 170 Kilometern, als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 130 km/h an. Um die Akustik-Ortung des Frendzy für Fußgänger zu erleichtern, soll das mechanisch eigentlich leise E-Mobil einen speziellen Sound aussenden. Ob und wann die Studie oder Teile davon in Serie gehen, sagt Renault noch nicht. (mh/sp-x)

Galerie: Studie Renault Frendzy

 
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