Genfer Autosalon 2009
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Galerie: Studie Rolls Royce 200EX

Studie: Rolls Royce 200EX

Nobel-7er

23.02.2009

Der Downsizing-Trend kommt jetzt auch bei der Luxus-Ikone des Autobaus an: Mit dem 200EX gibt die edle BMW-Tochter Rolls Royce auf dem Genfer Auto Salon einen konkreten Ausblick auf einen kleinen Phantom-Bruder. 2010 wird die gut 5,40 Meter lange Limousine als Serienmodell starten.

Zwar wird der 200EX als Studie deklariert, doch handelt es sich bereits um ein seriennahes und zudem voll funktionsfähiges Fahrzeug. Nur in Nuancen dürfte sich die endgültige Serienversion, die auf der Frankfurter IAA vorstellig wird, vom 200EX unterscheiden.

Das Design des kleinen Rolls orientiert sich stark am Phantom, ist jedoch sportlicher akzentuiert. Für ein dynamischeres Antlitz sorgen zum Beispiel die schärfer blickenden, schmalen LED-Scheinwerfer und eine mächtige Luftöffnung in der unteren Frontschürze.

Und doch monumental

Galerie: Studie Rolls Royce 200EXAuch die coupéhafte Dachlinie und die im Vergleich zum Phantom filigranere C-Säule verleihen dem 200EX eine gewisse Leichtigkeit. Dennoch bleibt selbst der Zwerg-Phantom letztlich noch wuchtig genug, um das Prestige der Marke in angemessener Weise zu verkörpern. Große, glatte Flächen, mächtige 20-Zoll-Felgen und der massiv hervorstehende Kühlergrill betonen zusätzlich das Monumentale.

Wie beim Phantom sind auch die Türen beim 200EX gegenläufig angeschlagen, die Fondtüren öffnen sich entsprechend nach hinten. Das Interieur, ebenfalls schon seriennah, strahlt exquisiten Luxus aus. Hier dominiert helles Leder, das in schickem Kontrast zu dunklen Holzapplikationen steht. Das Ganze wurde mit viel Chrom und Klavierlack-Oberflächen garniert. In der Mittelkonsole lassen die Bedienelemente des Multimedia-Infotainment-Systems die nahe Verwandtschaft zum BMW-iDrive-System erkennen.

Starker V12

Galerie: Studie Rolls Royce 200EXWie bereits der Phantom, so ist auch der 200EX technisch eng mit dem BMW 7er verwandt – allerdings mit der jüngst gestarteten neuen Generation. Viele technische Details wird der kleine Rolls mit dem neu aufgelegten Flaggschiff der Münchener teilen. So steckt unter der Haube des 200EX der Sechsliter-Zwölfzylindermotor des künftigen 760i.

Über die technischen Details und Leistungsdaten des Prestigeaggregats gibt es noch keine Informationen. Doch deutet einiges darauf hin, das die neue V12-Generation über doppelte Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung verfügen wird und so deutlich über 500 PS leisten dürfte.

Noch namenlos

Obwohl viele Teile für den Rolls Royce aus der Produktion des 7er aus Deutschland kommen, wird der künftige Nobel-Brite im englischen Goodwood endmontiert. Die Produktion wird dort noch 2009 anlaufen, denn nur wenige Monate nach der IAA-Premiere wird der Marktstarttermin sein.

Stellt sich noch die Frage, wie das künftige Rolls-Royce-Modell heißen wird? 200EX ist nämlich nur der Arbeitstitel der Genfer Vorab-Studie. Doch zum endgültigen Modellnamen macht Rolls Royce noch keine Angaben. Seit einiger Zeit kursiert zwar der Projektname RR4 für das neue Modell, doch wahrscheinlicher dürfte der neue Rolls sich an historischen Vorbildern der Marke orientieren und vermutlich Silver Shadow heißen. Auch zum Preis, der sich vermutlich um 200.000 Euro einpendeln dürfte, hüllt sich Rolls Royce derzeit noch in Schweigen. (mh)

Galerie: Studie Rolls Royce 200EX

 
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