Auto-Salon Genf 2012
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Galerie: Studie Seat Toledo Concept

Studie: Seat Toledo Concept

Limousine mit Heck-Trick

05.03.2012

Mit aufregenden Studien wie dem IBX und IBC hat Seat in letzter Zeit häufig für Aufsehen auf Messen gesorgt, doch ließen neue Serienmodelle bisweilen auf sich warten. Auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März) zeigt Seat nun eine deutlich näher in Richtung Marktreife gerückte Version des 2010 auf der IAA präsentierten IBL; auch der kryptische Name ist nun verschwunden.

Toledeo Concept heißt die Seat Studie und gibt schon sehr konkret Aufschluss darüber, wie der neue Toledo, der 2013 auf den Markt kommt, aussehen wird. Im Herbst 2011 gaben die Spanier auf der IAA mit dem IBL schon einen Vorgeschmack auf eine Stufenhecklimousine, allerdings hielt sich Seat-Chef James Muir damals noch bedeckt, was Serienreife anbelangt.

Mit der vergangenen, dritten Toledo-Generation hatte Seat optisch neue Wege bestritten und aus der klassischen Mittelklasselimousine einen Van-ähnlichen Hochdachkombi gemacht. Große Erfolge ließen sich damit allerdings nicht einfahren, nach nur fünf Jahren Bauzeit wurde er 2009 wieder eingestellt.

Limousine mit Heck-Trick

Galerie: Studie Seat Toledo ConceptDer neue, 4,48 Meter lange Toledo, kehrt wieder zur bewährten Limousinenform zurück und Seat verzichtet auf gewagte Design-Exzesse. Scheinwerfer, Kühlergrill und Heckansicht sind markentypisch, extravagante Details des IBL wie die kecken Knicke im Kofferraumdeckel und der C-Säule, die schmalen Leuchten oder den flachen, in die Breite gezogenen Kühlergrill sucht man vergebens.

Eine nicht als solche erkennbare Überraschung gibt es dennoch: Was aussieht wie ein konventioneller Kofferraumdeckel ist in Wahrheit eine große Heckklappe hinter der sich 500 gut zu beladende Liter Stauraum verstecken; die Rücksitze sind zudem umklappbar. Eine Zwei-in-eins-Lösung wie beim Skoda Superb, bei dem sich entweder nur der kleine Deckel oder die ganze Klappe öffnen lässt, ist momentan allerdings nicht vorgesehen.

VW-Baukasten

Keine Überraschungen hält dagegen der Innenraum des Toledo Concept bereit; er ist aus bekannten Volkswagen-Konzern-Bauteilen zusammengebaut. Wie übrigens das ganze Auto: Der Vorderwagen stammt vom Polo, das Hinterteil kommt vom Golf – von der noch aktuellen, sechsten Generation. Damit baut der neue Toledo noch nicht auf VWs neuem Modularen Querbaukasten auf.

Zu den Preisen hat sich Seat gut ein Jahr vor der Markteinführung in Deutschland – Spanien und Portugal bekommen den Toledo noch Ende 2012 – noch nicht konkret geäußert. Ein Seat-Sprecher verriet aber, dass er deutlich unter 15.000 Euro kosten soll; der zwanzig Zentimeter längere VW Jetta auf Golfbasis kostet mindestens 21.200 Euro. Mit dem Kampfpreis begeben sich die Spanier auf koreanisches Niveau um der wachsenden Konkurrenz aus Fernost begegnen zu können.

 
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