Genfer Autosalon 2011
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Galerie: Studie Skoda Vision D Concept

Studie: Skoda Vision D Concept

Böhmische Golf-Spiele

02.03.2011

Ein aufgemöbeltes Logo, eine stilistische Neuausrichtung – für 2012 hat Skoda spannende Neuerungen angekündigt. Einen optischen Eindruck gewährt die auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellte Studie Vision D. Zwar soll diese kein konkretes Modell andeuten, doch für den betagten Octavia wäre so etwa nächstes Jahr ein Nachfolger fällig und würde sich die Studie als Ablöse gut machen.

Von harten Fakten wie Abmessungen, Gewicht oder Fahrwerten erfährt man zum Skoda Vision D nichts. Das Designstück wurde allein zu Showzwecken aufgebaut, ist aber eine durchaus ansehnliche Erscheinung. Klare, große Flächen im Kontrast mit scharfen, fein gezogenen Lichtkanten sorgen für eine elegante wie hochwertige Aura.

Der Vorderwagen weist in den Grundzügen Ähnlichkeiten mit dem Frontdesign des aktuellen Octavia auf. Doch in Details gibt es deutliche Unterschiede. So endet die zentrale Motorhaubensicke nasenartig vorstehend mit aufgefrischtem Logo im neuen Kühlergrill. Während das Markenzeichen in neuer Chromoptik auf Skoda-Schriftzug und Lorbeer-Kranz verzichtet, sollen die dezent glänzenden Lamellen des Grills an die gespannten Saiten einer Harfe erinnern, so der blumige Pressetext von Skoda.

Dynamischer Fließheck-Chic

Skoda Vision D ConceptEingerahmt wird das Ganze von einem Leuchten-Quartett gleichförmig gestalteter Haupt- und Nebelscheinwerfer. Die rechteckigen Hauptscheinwerfer fallen dabei schmaler und filigraner als bei aktuellen Skoda-Modellen aus. Die Heckleuchten-Grafik zitiert hingegen das bekannte Skoda-C.

Das coupéartig nach hinten abfallende Dach des Vision D endet in einem knackigen Stummelheck. Der Knick im hinteren Fenstereck der rahmenlosen Fondtür verleiht der Karosserie eine für die tschechische Marke ungewohnt dynamische Extranote.

Viel Platz im lichten Innenraum

Auffällig in der Seitenansicht ist der ungewöhnlich lange Radstand bei kurzen Karosserieüberhängen. Entsprechend soll das Fahrzeug im Format der Golfklasse ein üppiges Platzangebot bieten. Darüber hinaus soll der Innenraum variabel nutzbar sein und dürfte sich das Heck über die große Klappe einfach beladen lassen.

Der leicht und aufgeräumt wirkende, sehr helle Innenraum präsentiert sich in typischem Studien-Stil. Eine Besonderheit ist echtes Kristallglas in der Mittelkonsole und in den Türen, was für besonders nobles Flair sorgt. (mh)

 
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