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Studie: Skoda Yeti

Studie: Skoda Yeti

Der nette Schneemensch

28.02.2005

Vor eineinhalb Jahren präsentierte Skoda mit dem viel beachteten Roomster ein erfrischendes, sympathisches und klares Design. Die tschechischen Designer scheinen es ernst zu meinen, denn auch der jetzt in Genf erstmals gezeigte Yeti (Schneemensch) ist ein sympathischer Kerl. Da verzeiht man ihm gerne, dass er ein bisschen angibt.

Die betont kastige Grundform des Yeti verspricht eine gute Übersichtlichkeit. Sie wird durch weich gezeichnete Elemente wie die Seitenstoßleisten und den Kühlergrill, runde Ecken und Scheinwerfer entschärft. Im Umfeld der vermehrt aggressiv gezeichneten Offroader kommt das tschechische Evolutionskuriosum also erfreulich handzahm daher.

Vor allem das Dach greift bewährte Designelemente auf: Sowohl Mini als auch Land Rover haben diesem Karosserieteil eine vergleichbar schwebende Optik verliehen, die auch der Yeti hat. Seine Frontscheibe ist geschwungen, das Dach scheint nur leicht auf den lackierten Dachsäulen aufzuliegen. Einzig die B-Säule ist vom aktuellen Octavia bekannt und greift die sich nach unten verbreiternde Erscheinung eines gut verwurzelten Baumes auf.

Lebensraum: Leichtes Gelände

Studie Skoda YetiObwohl der Yeti alle äußeren Anzeichen eines robusten Geländegängers aufweist, ist er dennoch mehr Zwei- als Vierbeiner - wie sein Namensgeber. So muss er mit einem Frontantrieb auskommen, der trotz elektronischer Traktionshilfen seinen Lebensraum neben der Stadt auf grobe Feldwege und leichtes Gelände mit festerem Untergrund einschränken wird.

Im Innenraum gibt sich der Yeti sportlich. Leicht zu reinigende Kunststoffe lassen den Familienausflug ins Grüne auch bei schlechtem Wetter nicht zum Putzhorror werden. Die großen Schalter sollen sich auch noch mit Handschuhen bedienen lassen. Studie Skoda YetiEin doppeltes Gurtsystem mit Karabinerhaken zwischen den Vordersitzen erlaubt es, Gegenstände auch auf holprigem Geläuf sicher aufzuhängen. Das herausnehmbare GPS-Modul des zentralen Navigationssystems zeigt, dass man mit dem Yeti nicht überall hinkommen soll, sondern dorthin, wo es mit Wanderschuhen oder Mountainbike weiter geht.

Laut Skoda gibt der Yeti noch keinen konkreten Ausblick auf ein Serienmodell. Dennoch wird er ein wichtiger Test sein, um die Machbarkeit eines frontgetriebenen Freizeitautos mit stämmiger Optik und großer Bodenfreiheit auszuloten.

Unser Fazit ist vergleichsweise einfach: Go Yeti, go!

Studie Skoda Yeti

 

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