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Galerie: Studie Toyota IQ

Studie: Toyota IQ

I go smart

19.09.2007

Kleine Stadtautos sind ein Trend der IAA. So zeigen der VW Up und der Daihatsu HSC, was in der 3,40-Meter-Klasse in den nächsten Jahren auf uns zu rollen wird. Auch Toyota hat mit dem IQ eine Autozwerg-Studie vorgestellt, die allerdings mit 2,98 Meter Länge noch wesentlich kompakter daherkommt. Trotz Kleinstbau, bietet der künftige Smart-Konkurrent Platz für bis zu vier Insassen.

Was Toyota auf seinem IAA-Stand zeigt, wirkt keineswegs provisorisch zusammen gezimmert. Vielmehr hinterlässt die Studie einen bereits recht seriennahen Eindruck. Die Silhouette des Dreitürers erinnert stark an den Smart Fortwo. Kein Wunder, hat der IQ doch ähnliche Abmessungen wie der Stuttgarter Stadtfloh und ebenfalls einen relativ langen Radstand bei extrem kurzen Überhängen.

Galerie: Studie Toyota IQDoch ansonsten ist der Toyota-Gnom ein optisch eigenständiger Entwurf, der weniger niedlich als herausfordernd dreinblickt. Im Front- und Heck-Design fallen die verschiedenen Dreiecks-Variationen auf. Die recht glattflächige Frontschürze kommt ohne Kühlergrill und hat lediglich einen kleinen Lüftungsschlitz. Mit seinen scharfkantig ausgestellten Radläufen, den stark ausgeformten Seitenschwellern und den großen 17-Zoll-Felgen gibt sich der IQ erwachsen und kraftvoll.

Ein variabler 3+1-Sitzer

Galerie: Studie Toyota IQDas große Glaspanoramadach dürfte ein großzügigeres Raumgefühl im Innenraum vermitteln. Trotz der sehr kompakten Abmessungen handelt es sich um einen 3+1-Sitzer. So sollen drei Erwachsene und ein Kind mitreisen können. Vorne gibt es zwei vollwertige Einzelsitze und hinten einen Rücksitz, der sich im Verhältnis 60 zu 40 geteilt umlegen lässt. Legt man zum Beispiel die schmale Hälfte des Fondsitzes um, passen drei Erwachsene und etwas Gepäck in den IQ.

Toyota hat sich einiges einfallen lassen, um im kleinen Innenraum möglichst viel Platz zu bieten. So soll die Heizungs- und Lüftungseinheit extrem kompakt bauen. Vor dem Beifahrersitz sorgt eine Aussparung in der Armaturentafel für zusätzliche Bewegungsfreiheit.

Mit Head-up-Display und Premium-Ambiente

Galerie: Studie Toyota IQAuch die Anzeigen und Bedienelemente wurden sehr Platz sparend zusammengefasst. So befindet sich oberhalb der Lenksäule eine dreidimensionale 3-in1-Anzeige. Sie gibt Auskunft über Geschwindigkeit, Motordrehzahl und Kraftstoffvorrat. Die Audio- und Navi-Bedienelemente wurden in das Lenkrad integriert. Die Navi-Infos werden per Head-up-Display im Blickfeld des Fahrers angezeigt.

Obwohl es sich um ein Super-Mini handelt, soll der Innenraum des IQ Premium-Qualität bieten. Außerdem verspricht Toyota einen umfassenden Insassenschutz. Dieser soll auch Ausgangspunkt des gesamten Produktionskonzepts gewesen sein.

Schon bald in Serie

Apropos Produktion: Das Konzept IQ ist ein konkreter Ausblick auf ein Serienmodell. In wohl weniger als zwei Jahren will Toyota ein entsprechendes Micro-Auto zur Serienreife bringen. Über mögliche Motorisierungen wurde noch nichts Konkretes verlautbart. Kleine Benzinmotoren gibt es bereits einige im Toyota-Konzern, die auch im Serien-IQ zum Einsatz kommen könnten. Einen Hybrid- oder gar reinen Elektroantrieb wird es für das Drei-Meter-Auto höchstwahrscheinlich nicht geben. (mh)

 
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