Auto Salon Genf 2013
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Galerie: Studie VW e-Co-Motion

Studie: VW e-Co-Motion

Feng-Shui-Laster

05.03.2013

VW fährt auf, und oft röhrt, bollert und kreischt es heftig auf der Bühne der großen Volkswagen-Party in Genf. Doch die Wolfsburger können auch leise Töne anstimmen, dann nämlich, wenn die Nutzfahrzeug-Kollegen aus Hannover mit einer blütenweißen Transporterzukunft vorfahren: Dem Konzeptfahrzeug e-Co-Motion, das im Einklang mit seiner Umwelt dem hektischen Transportgeschäft nachgehen kann.

Die Studie eines elektrisch angetriebenen Stadtlieferwagens soll in mehrfacher Hinsicht in eine urbane Transportzukunft weisen. Zunächst einmal sind es seine noch kompakten Außenabmessungen, die einen dennoch sehr großzügigen Innenraum bieten. 4,55 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,96 Meter hoch, soll Gepäckabteil sensationelle 4.600 Liter Ladekapazität bieten. Das viele Gepäck darf bis zu 800 Kilogramm wiegen.

Zu verdanken hat der e-Co-Motion seine gute Raumökonomie unter anderem dem platzsparenden Elektroantrieb, dessen Komponenten unterflurig verbaut wurden. Angetrieben wird der Stromer von einem 50 Kilowatt/68 PS starken Motor, der zwischenzeitlich sogar bis zu 115 PS und 270 Newtonmeter Drehmoment freisetzen kann. Gespeist wird der E-Antrieb im Idealfall von einer 40-kWh-Batterie, die dann Reichweiten von bis zu 200 Kilometer bieten soll. Insofern wäre der e-Co-Motion auch dank seiner Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h sogar für Überlandtouren einsetzbar.

Stromern in der City

Doch im Kern geht es um den emissionsfreien Kurzstreckeneinsatz im urbanen Gebiet. Hier wären dann auch kleinere Batteriepakete mit 20 oder 30 Kilowattstunden denkbar. Für die Stadt eignet sich die Transporter-Studie auch dank ihres Wendekreises, der ob des an der Hinterachse montieren einstufigen Planetengetriebes und der damit hohen Bewegungsfreiheit der Vorderräder auf neun Meter begrenzt werden konnte.

Ein konkreter Ausblick auf ein Serienmodell ist der e-Co-Motion zwar nicht, doch VW Nutzfahrzeuge hat ganz fest den emissionsfreien Nahverkehr im Blick und wird in dieser Richtung in einigen Jahren Serien-Lösungen anbieten. Darüber hinaus soll die Studie aber auch schon eine erste Fingerübung für das Design kommender Caddy-, Multivan- und Transporter-Generationen sein.  (mh)

 
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