Elektromobilität-Special
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Galerie: Studie VW E-Load Up

Studie: VW E-Load Up

Wenn die Pizza leise kommt

13.09.2013

Auch VWs Nutzfahrzeugsparte soll künftig mit E-Mobilen von sich reden machen, schließlich würde der allgegenwärtige Lieferverkehr mit geräusch- und emissionsärmeren Fahrzeugen die Lebensqualität in Städten deutlich verbessern. Vor allem für die letzten Meter zum Kunden bietet sich ein kleiner und wendiger Transporter an. Diese Aufgabe könnte der zum Stadtlieferwagen umgebaute E-Up übernehmen.

Das Rezept ist denkbar einfach: Man nehme einen E-Up, kleide ihn mit einer robusten Rundumbeplankung ein und räume die Fondsitze aus. Auch den klassischen Beifahrersitz sucht man vergebens, stattdessen gibt es einen Klappsitz. So erhält der 3,54 Meter kurze Kleinstwagen ein Ladevolumen von 1.400 Litern. Die Zuladung soll 306 Kilogramm betragen.

160 Kilometer Reichweite

Galerie: Studie VW E-Load UpVolkswagen kann sich den teilentkernten Up sehr gut für in urbanen Gegenden agierende Paketkuriere und Pizzadienste vorstellen. Die Kapazität der im Fahrzeugbodenboden untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie beträgt 18,7 kWh und ist gut für 160 Kilometer Reichweite. An einer CCS-Ladesäule (40 kW) soll die Batterie bereits nach einer halben Stunde Ladezeit wieder 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität erreicht haben.

In puncto Performance kann es der 82 PS starke Stromer locker mit seinen Verbrenner-Genossen aufnehmen, zumal die 210 Newtonmeter Spitzendrehmoment bereits ab der ersten Umdrehung anliegen. Von null auf 100 km/h binnen 12,4 Sekunden und ein Spitzentempo von 130 Kilometern pro Stunde sind absolut alltagstauglich.

Verbrennungsmotor-Modelle sind ebenfalls möglich

Wem der Up als kleines Nutztier gefällt – der Elektroantrieb aber so gar nicht, soll ihn auch als konventionell betriebene Variante kaufen können. So wird aus dem E-Load Up ganz einfach der Load Up. Immerhin befindet sich auch eine Erdgas-Version im Portfolio des kleinen VWs, der immerhin eine deutliche Verringerung der Spritkosten und CO2-Emissionen ermöglicht.

Auf seiner IAA-Premiere ist der E-Load Up offiziell noch als Studie angetreten, doch scheint eine Serienversion als durchaus realistisch, denn Lieferdiensten würde ein derartiges Umwelt-Engagement gut zu Gesicht stehen und könnten sich E-Mobile im professionellen Einsatz auf lange Sicht angesichts ihrer geringeren Energie- und Wartungskosten sogar rechnen. Beim Kauf ist allerdings eine höhere Investitionsbereitschaft gefragt: Ohne Mehrwertsteuer dürfte der E-Load Up wohl über 20.000 Euro kosten.  (mh/sp-x)

 

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