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Galerie: Studie VW EcoRacer

Studie: VW EcoRacer

Orange Revolution

19.10.2005

Das Ziel in der Automobilentwicklung ist klar: Mehr Fahrspaß, weniger Verbrauch. Die Serienmodelle müssen den mühsamen Weg der Evolution gehen. Einer Revolution gleich ist dagegen die Volkswagen-Studie EcoRacer, die nun auf der Tokio Motor Show zu sehen ist.  

Tatsächlich bringt der grellorange Zweisitzer die bislang unvereinbaren Wunschziele Sport und Sparen zusammen. 6,4 Sekunden auf Tempo 100 km/h und 230 km/h Spitze bei einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern Diesel. Hier handelt es sich keineswegs um rein rechnerische Werte, die Studie ist ein fahrfähiger Prototyp.

Wie solche Fabelwerte-Kombinationen zustande kommen? Das Konzept steht auf jenen beiden Säulen, die auch bei Serienfahrzeugen immer wichtiger werden: Leichtbau und kleine, hocheffiziente Motoren.

Hülle

Galerie: Studie VW EcoRacerGerade einmal 850 Kilogramm bringt der 3,77 Meter lange, 1,74 Meter breite und 1,21 Meter flache Zweisitzer auf die Waage. Eine superleichte, aber eben auch superteure Kohlefaser-Karosserie macht’s möglich. Zudem ist die Hülle äußerst variabel. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Dachteile herausnehmen, wodurch flugs aus dem Coupé ein Targa wird. Einige weitere Handgriffe später sind auch die Seitenscheiben und die hintere Hutze entfernt: der EcoRacer steht als Roadster da. Zum Speedster wird er, in dem noch die Windschutzscheibe samt Rahmen abmontiert und durch eine Mini-Scheibe ersetzt wird.

Innenleben

Galerie: Studie VW EcoRacerAngetrieben wird die Mittelmotorstudie von einem Vorläufer künftiger VW-Dieselmotoren. Der Vierventil-Vierzylinder schöpft aus 1,5 Liter Hubraum 136 PS. Das üppige Drehmoment von maximal 250 Newtonmeter liegt zwischen 1.900 und 3.750 U/min an. Noch befindet sich das hochverdichtete (17,2:1) Turbodiesel-Direkteinspritzer-Aggregat in der Erprobungsphase. Zu hoffen ist, dass sich neben den Leistungsvorteilen auch die Spritspar-Effekte in vollem Umfang in künftigen Serienmotoren wiederfinden. Der Durchschnittsverbrauch des 1.5 TDI liegt bei lediglich 3,4 Liter pro gefahrene 100 Kilometer. Bei bewusst sparsamer Fahrweise sollen mit einer Füllung des 30-Liter-Minitanks sogar mehr als 1.000 Kilometer möglich sein.

Auch emissionstechnisch ist der 1.5 TDI seiner Zeit voraus. Er soll bereits heute die für die EU-5-Abgasnorm erwarteten Werte erfüllen. Und fit sein für eine neue, zukunftsträchtige Technik: das so genannte CCS-Verfahren. Unter „Combined Combustion System“ ist ein Brennverfahren zu verstehen, das unter Einsatz synthetischer Kraftstoffe die Vorteile von Diesel- (weniger Verbrauch) und Ottomotoren (geringere Emissionen) vereinen soll.

Verpackung

Galerie: Studie VW EcoRacerLast but not least ist der EcoRacer von VW auch optisch Aufsehen erregend: Extrem kurze Karosserieüberhänge, LED-Leuchten an Front und Heck, Kiemen in der Flanke - und ein puristisch gestylter Innenraum, der jede Menge Hightech versteckt hält. Das Bildschirm-Zentraldisplay fungiert als Tacho oder Drehzahlmesser und gibt Schaltempfehlungen ab. Es gibt einen Rennmodus mit scharf gemachtem ESP, doch sind auch leistungsgedrosselte Einstellungen möglich. Per Fingerabdruck lassen sich diese Modi bestimmten Fahrern zuordnen. Beispiel: Der unerfahrene Nachwuchs kann nur mit halber Leistung losdüsen.

Galerie: Studie VW EcoRacer

 

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