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Galerie: Studie VW Space Up

Studie: VW Space Up

Vier fahren Up

25.10.2007

Gerade erst hat sich VW auf der IAA für den Up feiern lassen, einen kleinen aber geräumigen Cityflitzer mit Heckmotor. Auf der Tokyo Motor Show zeigen die Wolfsburger nun das zweite Raumwunder: Der nur 3,68 Meter lange Space Up ist die Miniaturausgabe eines VW-Bus und bietet Platz für vier.

Wie schon beim Up haben die Designer auch beim Space Up auf überflüssige Schnörkel und Kanten verzichtet, die nur zu Lasten des Platzangebotes gehen. „Durch intelligentes Packaging wird jeder Millimeter Raum konsequent genutzt,“ erläutert stolz der Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg .

Der Motor ist hinten

Galerie: Studie VW Space UpGemeinsames Merkmal aller zukünftigen Mitglieder der neuen, so genannten „New Small Familiy“ ist der Platz sparende Heckmotor - egal, ob Diesel, Benziner oder Elektroantrieb. Und gleichzeitig ist die Anordnung eine Hommage an den VW Käfer oder Bulli. Mit 3,68 Meter Länge übertrifft der Space Up den in Frankfurt präsentierten Up um 23 Zentimeter, der Radstand wächst auf über zweieinhalb Meter.

Zwei gegenläufig angeschlagene Türen pro Seite gewähren den Passagieren Zutritt zu den vier multivariablen Sitzplätzen. Die Heckklappe ist zweigeteilt, dahinter versteckt sich der Motor. Der Kofferraum ist nach vorne gewandert, je nach Sitzkonfiguration bietet der Space Up zwischen 220 und 1.005 Liter Platz für Gepäck - inklusive einer ebenen Ladefläche von maximal 2,20 Meter Länge.

Sitze, die sich anpassen

Galerie: Studie VW Space UpDie in der Studie zum Einsatz kommenden Sitze tragen eine Auflage aus so genanntem Airflow-Schaum, der sich der Anatomie anpassen soll. Dadurch können die Sessel extrem schmal gebaut werden, und sollen dennoch hohen Komfort bieten. In der Rückbank sind zudem zwei Kindersitze integriert, die bei Bedarf ausgeklappt werden können.

Von der Frankfurter Up-Studie haben die Ingenieure das aufgeräumte Cockpit übernommen. Die klassischen Rundinstrumente wurden in Rente geschickt, ein großes Display informiert den Fahrer über Tempo, Tankvolumen, Reichweite und - hier kommt der erhobene Zeigefinger - den aktuellen CO2-Ausstoß. Ein Touchscreen in der Mittelkonsole übernimmt wie schon heute mitunter üblich die Steuerung von Klimaanlage, Radio, Navigation und weiteren Bordinstrumenten.

Serienreife noch in diesem Jahrzehnt

Dass die Up-Familie in Serienproduktion geht, gilt als gesichert. Wann allerdings die ersten Fahrzeuge über unsere Straßen rollen ist noch ungewiss, auch wie viele Elemente der Studie dann noch übrig sind, steht in den Sternen. Optimistische Ingenieure bei VW peilen einen Marktstart noch in diesem Jahrzehnt an. (mg)

 
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