Genfer Autosalon 2011
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Galerie: Studie VW Tex von ItalDesign

Studie: VW Tex von ItalDesign

Italienische Zukunft bei VW

02.03.2011

Wenn Walter da Silva, Chefdesigner der VW-Gruppe, den Chef von Italdesign ein Designkonzept auf dem Konzernabend vor mehreren hundert internationalen Journalisten zeigen lässt, kann man erstaunt sein. Oder sich daran erinnern, dass schon der Ur-Golf von Giorgetto Giugiaros Italdesign gezeichnet wurde. Insofern sind die gezeigten italienischen Ideen weit mehr als eine Spinnerei.

1974 erblickte der Vater aller Kompaktwagen das Licht der Welt. Kantig, erfrischend neu und ein globaler Trendsetter: Der Golf. Globale Trends werden im 21ten Jahrhundert zwar nicht mehr von einem Unternehmen gesetzt, doch Trends können von einem führenden Konzern verstärkt werden.

Runter mit allem

Die Autohersteller stehen vor der Herausforderung ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig zu machen. Neben Baustellen bei Hybridantrieben und Elektromobilen ist das Downsizing von Motoren ein Mittel der Wahl um den CO2-Ausstoß in Grenzen zu halten. Doch Autos der Zukunft müssen nicht nur klimafreundlich sondern auch parkbar sein und so setzt sich der Trend des Downsizing auch beim Formfaktor des gesamten Autos weiter fort.

Galerie: Studie VW Tex von ItalDesignTex

Knapp vier Meter kurz ist das zweitürige Coupé namens Tex. Wie konkret die Vorstellung eines viersitzigen Sportwagens unterhalb des Scirocco schon ist zeigt das Interieur: Schalter und Bedienelemente stammen aus dem Regal, Sitze und Armaturen sind erstaunlich unfuturistisch.

Galerie: Studie VW Tex von ItalDesignAuch beim Antrieb zeigt sich Realitätsnähe: der von VW entwickelte TwinDrive ist ein Plug-In Hybrid mit 1,4 Liter Turbo (150 PS) und 45kw E-Maschine, die bei Bedarf 85 Kilowatt bereit stellt. Wichtiger noch als die unnötige Systemleistung von bis zu 240 PS ist jedoch die rein elektrische Reichweite von 35 Kilometern die laut Hersteller für den Alltag und in der City ausreichen soll.

Auch die Fahrleistungen zeigen, dass VW mit dem Tex zeigen will, wie denkbar ein so kompakter Cityflitzer tatsächlich ist: Spitze 220 km/h und Standardsprint in rund sechs Sekunden soll Kunden überzeugen, die immer noch glauben Umweltverträglichkeit habe mit Verzicht zu tun.

Go

Einige Schritte weiter geht der ebenfalls in Genf erstmals gezeigte Go!. Er ist ebenfalls exakt 3.990 Millimeter lang, bietet allerdings ein rein elektrisches Antriebskonzept und einen Innenraum, der (eben dank Platz sparendem E-Antrieb) auch bequem für vier Passagiere reicht. Innendesign, Türkonzept und Antrieb sind jedoch noch weiter von der Serienfertigung entfernt als beim Tex.

 
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