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Galerie: Studie VW Up

Studie: VW Up

Up in die Zukunft

14.09.2007

Volkswagen kann auf eine lange Tradition von Modellen mit Heckmotor zurückblicken. Unter anderem beim legendären Käfer werkelte ein Boxer-Vierzylinder hinter den Fondsitzen. Bereits in wenigen Jahren will man bei VW mit einem völlig neuen Kleinwagen an diese große Tradition wieder anknüpfen. Die erstmalig auf der IAA gezeigte Studie „up!“ ist ein Ausblick auf dieses künftige Heckmotor-Modell sowie auf ein innovatives und sparsames Stadtmobil.

Der von den IAA-Besuchern stark umringte Zukunfts-Zwerg ist 3,45 Meter lang und 1,63 Meter breit. Trotz dieser Abmessungen wirkt der Wagen sehr erwachsen. Das liegt unter anderem am langen Radstand, den kurzen Überhängen und den weit außen stehenden 18-Zoll-Rädern.

Um möglichst viel Platz im Innenraum zu bieten, entschied sich VW für die Unterbringung des Motors im Heck. Entsprechend wurde ein Kühlergrill vorne überflüssig. Auch ohne dieses so wichtige Stilelement bietet der Kleinwagen ein charaktervolles wie freundliches Gesicht mit großem VW-Logo und glattflächigem Stoßfänger. Statt einer Motorhaube hat der Up einen Kofferraumdeckel vorne. Am Heck fällt eine große getönte Glasklappe auf. Dahinter befindet sich zusätzlicher Stauraum. Der Clou: Die senkrecht stehenden Rückleuchten sind hinter der gläsernen Hecktür.

Alles sehr übersichtlich und funktional

Galerie: Studie VW UpDer Innenraum des Up ist variabel und funktional. Drei der vier Sitze sind ausbaubar und können im hinteren Kofferraum verstaut werden. Die Sitzpolster lassen sich pneumatisch den ergonomischen Bedürfnissen der Insassen anpassen. Einen besonders aufgeräumten Eindruck hinterlässt das Cockpit. Hinterm Lenkrad zeigt ein Farbdisplay alle wichtigen Fahrinformationen. Rechts vom Volant befindet sich noch ein großer rechteckiger Touchscreen. Der Bildschirm ist zugleich Bedieneinheit und Display für Audio-, Navi- und Klimafunktionen.

Galerie: Studie VW UpBeim Antrieb für den Up will sich VW derzeit noch nicht eindeutig festlegen. Vorstellbar seien demnach „…alle Facetten sinnvoll darstellbarer Technologien“. Kleinere Verbrennungsmotoren, Hybrid- oder reine Elektroantriebe sind denkbar. Vor allem sparsam und entsprechend klimafreundlich sollen die Antriebskonzepte werden. VW strebt Verbrauchswerte von drei Liter und weniger an.

Ende 2009 bis spätestens Anfang 2010 will VW einen Kleinwagen auf den Markt bringen, der eine Reihe technischer und optischer Lösungen des Up übernehmen wird. Darüber hinaus sind Karosserie-Varianten auf der technischen Basis dieser Baureihe denkbar. Und sehr wahrscheinlich werden auch die VW-Marken Skoda und Seat eng verwandte Derivate dieses Kleinwagens bringen. (mh)

 

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