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Galerie: Test Ford Mondeo Vignale

Test: Ford Mondeo Vignale

Lockvogel

13.05.2015

Mehr Ausstattung und Service bietet Ford mit der neuen Topversion Vignale, die ab September zuerst für das Mittelklassefahrzeug Mondeo verfügbar sein wird. Vignale soll vor allen Dingen gewerbliche Kunden und Selbständige ansprechen, die gerne etwas mehr Komfort und Dienstleistungen genießen möchten als sie bislang angeboten wurden. Anfang 2016 werden auch die Großraumlimousinen Galaxy und S-Max und das SUV Edge mit dieser Ausstattungsversion aufgewertet.

Als Viertürer kostet der Mondeo Vignale in Verbindung mit dem 203 PS starken Zweiliter-Benziner ab 40.700 Euro, die in Deutschland dominierenden Kombivarianten (Turnier) sind um 1000 Euro teurer. Das Mondeo-Fließheck wird nicht als Vignale angeboten. Der Aufpreis zur bislang höchsten Komfortversion Variante Titanium beträgt 6550 Euro. Wer dieses Plus für den Mondeo genießen will, muss also deutlich tiefer in die Taschen greifen beziehungsweise höhere Leasingraten in Kauf nehmen als zuvor.

Nobel aufgefrischt

Optisch unterscheiden sich die Mondeo Vignale von den anderen Varianten durch einen Kühlergrill mit auffälligen Sechseck-Muster sowie durch viele Chrom-Applikationen. 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind Serie, auf Wunsch sind auch 19-Zöller erhältlich. Ab Werk werden die Fahrzeuge in Metallic-Lack ausgeliefert, allerdings kosten auch hier manche Farben Aufpreis.

Galerie: Test Ford Mondeo VignaleZur Serienausstattung zählen unter anderem Lederbezug des Armaturenträgers, der Mittelkonsole und Armauflagen, Leder-Sportsitze mit Sitzheizung, Ambientebeleuchtung in LED-Technik, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Ford Sync 2 mit 8-Zoll-Touchscreen und Sprachsteuerung sowie Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung. Außerdem gibt es das aktive Geräuschunterdrückungs-System „Active Noise Cancellation“, das Motorengeräusche fast komplett herausfiltert. Ein spezielles Akustikglas in den Seitenscheiben reduziert zusätzlich die Windgeräusche.

Natürlich ermöglicht Ford den Kunden noch in weitere Extras zu investieren. Die Preisliste führt unter anderem noch Massagesitze, Navigation, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage samt aktivem Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, Fond-Gurtairbags, Parkassistenten und ein Panorama-Schiebedach auf.

Vorbildlich betreut

Galerie: Test Ford Mondeo VignaleNach dem Motto „Zeit ist Geld“ soll die Business-Kundschaft mit einem besonderen Dienstleistungsangebot gelockt werden. So gibt es einen persönlichen Kundenberater, der sich um den Käufer kümmert und zum Beispiel das Smartphone des Käufers vor Fahrzeugübergabe in das Sync 2-System integriert. Ein Abhol- und Bring-Service für Inspektionen oder für die zudem kostenlose Autowäsche oder eine 24-Stunden-Hotline für Problemlösungen aller Art rund um das Auto stehen ebenfalls zur Verfügung. Dafür werden zurzeit in Deutschland rund 90 Händler als Ford-Store aufgewertet. Zum speziellen Kundenservice kommt noch eine besondere Verkaufsfläche.

Ausschließlich höher motorisiert

Beim Motorenangebot geht Ford davon aus, dass die Kundschaft gerne schnell unterwegs ist, und verzichtet auf die schwächeren Triebwerke des Mondeo im Vignale-Angebot. Die leistungsstarken Aggregate stehen sowohl für den Kombi als auch den Viertürer zur Verfügung. Letzterer ist damit nicht länger ausschließlich als Hybrid-Version mit 187 PS erhältlich.

Galerie: Test Ford Mondeo VignaleZum Einsatz kommen die beiden 2,0-Liter-Benziner mit 203 PS und 240 PS sowie der der Zweiliter-Diesel mit 180 PS. Dieser lässt ist jetzt auch mit Allrad kombinieren – natürlich auch in den bereits bekannten Mondeo-Versionen. Top- und Volumenmodell wird nach Ford-Berechnungen der neue 2,0-Liter-Selbstzünder mit 210 PS, der mit 450 Newtonmeter über mehr als ordentliche Kraftreserven verfügt. Der Bi-Turbo (ab 45.500 Euro, Turnier) ist immer an ein Sechsgang-DSG gekoppelt. Das hat keine Probleme mit dem Vorwärtsdrang des Selbstzünders fertig zu werden und setzt alle Beschleunigungsbefehle direkt um. Schnelle Überholvorgänge werden so souverän absolviert. In 8,4 Sekunden spurtet man laut technischen Daten von 0 auf Tempo 100, gefühlt dauert es auf keinen Fall länger.

Die neue Hinterachskonstruktion mit Integral-Lenker sorgt derweil dafür, dass schlechte Fahrbahnoberflächen nur sehr gedämpft bei den Insassen ankommen. Bei ganz schlechten Straßen hilft die sehr variabel einstellbare Massagefunktion zusätzlich, Schlaglöchern ihren rückenstrapazierenden Einfluss zu nehmen. Da die Geräuschunterdrückung richtig gut funktioniert, kommt - wenn der Mitfahrer schweigt und die Musikanlage nur leise vor sich hin dudelt - eine sehr entspannende Fahrweise auf. Auch das ist Luxus.

Übrigens:

Wer ein Vignale-Modell bei dem Händler seines Vertrauens ordern möchte, der über keinen modischen Schauraum verfügt, ist das auch kein Problem. Nur die zusätzlichen Dienstleistungen fallen dann weg. Allerdings wird auch der normale Händler ein Smartphone ins Fahrzeugsystem anschließen können. Und über eine Wagenwäsche lässt sich sicherlich auch reden. (as/sp-x)

 
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