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Galerie: Test Opel Adam Rocks

Test: Opel Adam Rocks

Lifestyle-Flitzer im Outdoor-Kleid

05.09.2014

Mit dem Kleinwagen Adam ist Opel ein großer Wurf gelungen, der problemlos mit seinen kultigen Konkurrenten Mini und Fiat 500 mithalten kann. Um der Erfolgswelle des Kleinen noch etwas mehr Schwung zu verleihen, legen die Rüsselsheimer jetzt den Adam Rocks nach, der mit etwas mehr Bodenfreiheit und robuster Optik dem SUV-Trend folgt.

Was er ist.

Galerie: Test Opel Adam RocksMit 3,75 Metern Länge ist der Opel Adam ein klassischer Kleinwagen, der aber zumindest in der ersten Reihe ausreichend Platz auf für größere Fahrer und Beifahrer bietet; hinten wird es vor allem am Kopf eng. In den Kofferraum gehen zwischen 170 und 663 Liter, allerdings muss das Gepäck über eine relativ hohe Stufe gehoben werden.

Beim Adam Rocks ist diese noch einmal 1,5 Zentimeter höher, denn genau um dieses 15 Millimeter liegt der Rocks höher als seine normalen Brüder. Zusammen mit den Plastikplanken vorne und hinten sowie um die Radhäuser verleiht es dem Kleinen aber einen deutlich robusteren Auftritt.

Neu beim Rocks ist das Faltdach, dass sich per Tastendruck, auch während der Fahrt, nach hinten schiebt und so den Himmel über den Häuptern sichtbar werden lässt. Ist es geschlossen, hält das dreilagige Verdeck Wind und Wetter - und auch Geräusche - gut ab. Vorerst gibt es das Frischluftfeeling nur im Rocks, doch bald schon dürfte es auch in der Preisliste des normalen Adams auftauchen.

Was er kann.

Galerie: Test Opel Adam RocksWendig, spritzig, sparsam - so lässt sich der Adam Rocks am besten beschreiben. Vor allem mit dem neuen Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner macht der kleine Opel richtig Spaß. Das Aggregat gibt es mit 90 und 115 PS und es lässt den Fahrer nicht spüren, dass nur in drei Brennkammern Sprit verfeuert wird - weder klanglich noch bei der Leistungsentfaltung müssen Einbußen hingenommen werden. Und mit der 115-PS-Version kommt der Rocks immerhin in 9,9 Sekunden auf Tempo 100 und wird satte 196 km/h schnell. Bei einem Testverbrauch von rund sechs Litern (Normverbrauch: 5,1 Liter).

Die direkte Lenkung lässt sich per Tastendruck noch leichtgängiger einstellen und macht so das Rangieren in der Großstadt zum Kinderspiel und auch die neue Sechsgang-Schaltung arbeitet äußerst präzise. Kritik geht an das Fahrwerk, dass zwar komfortabler sein soll, als beim normalen Adam; die Insassen werden auf nicht ganz ebenen Straßen aber trotzdem ordentlich durchgeschüttelt. Unser Tipp: Bleiben Sie bei den serienmäßigen 17-Zoll-Rädern, die Dämpfen die Schläge etwas besser als die optionalen 18-Zöller.

Galerie: Test Opel Adam RocksApropos optional: Besonders stolz ist Opel auf die vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten, die nahezu jeden Adam zu einem Unikat werden lassen. Nicht weniger als 18 Außenfarben, sechs Dachfarben, 22 Innendkore, 9 verschiedenfarbige Spangen für den Kühlergrill, diverse Felgen und zahllose Schmuckaufkleber stehen zur Verfügung, um seiner ganz persönlichen Vorliebe Ausdruck zu verleihen.

Was er kostet.

Mit mindestens 15.990 Euro liegt der Einstiegspreis für den Rocks deutlich über dem des Nur-Adams, der bereits ab 11.750 Euro zu haben ist. Zusammen mit dem Einstiegsbenziner (70 PS) gibt es Klimaanlage, CD-Radio, Tempomat und das Faltdach serienmäßig. Wer den neuen, empfehlenswerten Dreizylinder fahren möchte, muss noch tiefer in die Tasche greifen und mindestens 18.490 Euro an den Opelhändler überweisen; für die 115-PS-Ausgabe nochmal 500 Euro mehr. Für Assistenzsysteme, Sitz- und Lenkradheizung oder das Multimediasystem mit reibungsloser Smartphoneanbindung können problemlos ein paar weitere Tausender ausgegeben werden. Zwar steht der Opel einem Mini preislich damit in nichts nach, doch gibt es für 17.300 auch schon einen - zugegeben nackten - VW Golf.

Wer ihn braucht.

Galerie: Test Opel Adam RocksDer Opel Adam ist ganz klar ein Auto für Individualisten, die sich von der Masse durch schickes Design abheben wollen. Sicher gibt es praktischere und günstigere Vertreter im Segment, wie etwa einen Skoda Citigo, doch versprühen diese lange nicht so viel Lifestyle wie der Opel. Als Rocks drückt er zudem auch noch eine gewisse Abenteuerlust aus. Wer allerdings meint, damit auch abseits der Straße weiter zu kommen, muss enttäuscht werden - über Stock und Stein sollte man auch mit dem Rocks nicht fahren.

 
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