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Galerie: Test Porsche Panamera Turbo

Test: Porsche Panamera Turbo

Platz nehmen. Abheben.

19.11.2015

Sechs Tage, neun Etappen, 3000 Kilometer: Beim legendären Straßenrennen „La Carrera Panamericana“ trafen in den 1950er Jahren in Mexiko die weltbesten Sportwagen aufeinander. Obwohl für Porsche der Erfolg in den großen Klassen damals ausgeblieben ist, trägt heute neben dem 911er Carrera auch der Porsche Panamera den Namen des Rennens auf der längsten Straße der Welt. In fünf Tagen, fünf Etappen und nicht ganz so vielen Kilometern haben wir uns den Porsche Panamera Turbo vorgenommen. Herausgekommen sind fünf Dinge, die man mit ihm unbedingt erlebt haben sollte.

1. Sich von seiner Erscheinung beeindrucken lassen

AUFLÖSUNG: Ihr habt richtig gehört – so klingt nur der PORSCHE PANAMERA TURBO. Hält die Optik, was der Sound verspricht?

Posted by AutoScout24 on Mittwoch, 18. November 2015


Er trägt das Kleid einer stattlichen Limousine – misst fünf Meter Länge und 1,9 Meter Breite: Der Panamera ist eine wuchtige Erscheinung. Nur hoch ist er nicht, seine schnittig abfallende Coupé-Linie begnügt sich mit 1,4 Metern und legt den Boliden optisch tief auf die Straße. Dass er zur Porsche-Familie gehört, kann der Panamera nur schwer leugnen: Die ausgeprägten Kotflügel, an deren Spitze die markanten LED-Scheinwerfer in typischer Form sitzen, machen ihn zu einem waschechten Porsche-Kind. Speziell die Turbo-Version punktet zudem mit großen Lufteinlässen, farblich zur Wagenfarbe abgesetzten Bremssätteln sowie vier dicken Auspuffendrohren.

2. Platz nehmen und Pilot sein

Galerie: Test Porsche Panamera TurboVier Personen haben im Panamera Platz, und das sogar auf vorne wie hinten vollwertigen Sportsitzen mit genügend Beinfreiheit. Die Schaltzentrale des Luxuswagens lässt ebenfalls keine Wünsche offen und wird schnell zu Fahrers Spielwiese: Von der dreistufigen Dämpferabstimmung, verschiedenen Sportmodi bis hin zur Soundabstimmung kann hier alles gedrückt und geregelt werden. Es sieht nicht nur wie im Cockpit eines Flugzeugs aus, es hört sich auch so an: Der V8 schickt beim Start ein solch bissiges Fauchen in die Luft, dass einem spätestens jetzt die Aufmerksamkeit aller Passanten sicher ist.

3. Durch die Stadt cruisen

Gleich vorneweg: Das städtische Revier wird dem Panamera und seinem Piloten schnell zu eng. Denn obwohl das üppige Assistenzangebot, darunter Abstandsregler, Start-Stopp-System oder Rückfahrkamera, das Bugsieren der Karosse auf engen Straßen und in dichtem Verkehr so angenehm wie möglich machen will, gewährt die wuchtige Limousine nur eine äußerst eingeschränkte Rundumsicht. Im hektischen Treiben der Rush-Hour hält man also besser den Gasfuß ruhig, lässt sich bequem gebettet treiben und genießt vor allem die interessierten Blicke der vorbei ziehenden Verkehrsteilnehmer.

4. Über die Autobahn heizen

Galerie: Test Porsche Panamera TurboWirklich interessant wird es für den Panamera Turbo, wo Geschwindigkeit noch möglich ist: Auf den deutschen Autobahnen. Hier kann der 520 PS starke Bi-Turbo-V8 mit seinem 4,8 Litern Hubraum zeigen, welche Kraft in ihm steckt. Vorausgesetzt, der Fahrer möchte schnell am Ziel seiner Reise ankommen, ist bereit für ein echtes Geschwindigkeitserlebnis und hat freie Bahn – was mit einem Porsche als Garant für eine freie linke Spur durchaus möglich ist: Dann rennt der Turbo straff bis auf ganze 305 km/h Spitze und zaubert dem Fahrer hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht. Dieser sollte bei solch einem Sprint definitiv auf die Straße schauen, denn genauso rasant wie die Fahrt verhält sich nun auch die Tanknadel. Und der Verbrauch steigt auf Dimensionen um die 20 Liter.

5. Sich in der Kurve austoben

Du hast noch nicht genug vom Porsche Panamera Turbo? Dann steig ein und fahr mit! Hier geht’s zum ausführlichen Fahrbericht╰▶ http://bit.ly/1X0Psk3

Posted by AutoScout24 on Donnerstag, 19. November 2015


Eine Wucht, das ist der Panamera auch auf der Waage: Knapp zwei Tonnen Leergewicht lassen zu Recht an leichtfüßiger Sportlichkeit zweifeln, sind aber für eine Luxuslimousine nicht zu unterbieten. Trotzdem begeistert der Panamera mit seinen überragenden Fahreigenschaften auf wendigen Strecken: Wie an einer Schnur gezogen, schlängelt sich der Panamera Turbo durch die Kurven, das Motto „Geschwindigkeit stabilisiert“ nimmt er wortwörtlich. Eine herrlich direkte Lenkung dirigiert die Limousine anstandslos auf der perfekten Linie durch jegliche Straßenbiegung. Und sollte eine verzwickte Stelle doch einmal die Bremse auf ihre Kosten kommen lassen und den Panamera zum einstweiligen Stand verdonnern, so freut sich der Fahrer umso mehr auf einen Neustart. Denn zum Glück sind die 700 Newtonmeter, die dem Koloss einen 4,1-Sekunden-Sprint auf die Hundertermarke ermöglichen, noch nicht das Ende der Fahnenstange: Um wiederum 0,2 Sekunden und ganze 70 Newtonmeter legt der Panamera Turbo mit Sport Chrono Paket nochmals zu, wenn man ihn per Overboost-Modus startet. Spätestens dann ist das Gefühl eines Flugzeugstarts perfekt.

 
Fazit
 

Andrea Saame

Der Porsche Panamera Turbo ist ein Luxussportler par excellence. Komfortable Reisen in hohem Tempo und zügige Kurvenfahrten sind seine Stärke. Wann immer Platz und freie Fahrt winken, ist man mit dem Panamera Turbo der König auf der Straße und es gibt wohl keinen Untersatz, mit dem sich lange Autofahrten angenehmer und vor allem freudvoller genießen lassen könnten. Die schlechte Nachricht: All das lässt sich Porsche natürlich wie gewohnt gut bezahlen, 145.990 Euro muss man beim Kauf eines Panamera Turbo mindestens berappen.
 
 
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