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Galerie: Test Toyota Avensis 2.2 D-CAT

Test: Toyota Avensis 2.2 D-CAT

Luft halten, durchatmen!

06.07.2005

Im neuen Avensis 2.2 D-CAT bringt Toyota nicht nur einen weiteren sehr sauberen Dieselmotor zum Einsatz. Mit fast 180 PS ist der Vierzylinder auch verdammt potent. Wir waren damit unterwegs.

D-CAT heißt die Technologie, die die Toyota-Dieselmotoren so sauber macht. Dieses ausgeklügelte Konzept der Abgasnachbehandlung mit Partikelfilter und speziellem Stickoxide-Katalysator sorgt dafür, dass die Euro4-Grenzwerte deutlich unterschritten werden: bei Stickoxiden um 50 Prozent, bei den Partikeln um 80 Prozent. Der CO2-Ausstoß beträgt im Verhältnis zu vergleichbaren anderen Selbstzündern sehr geringe 161 g/km (Kombi 163 g/km). Da kann man in jeder Hinsicht angstfrei durchatmen.

Galerie: Test Toyota Avensis 2.2 D-CATBislang gab es dieses System nur in Verbindung mit einem 116 PS-Aggregat, nun hat Toyota kräftig aufgerüstet: 177 PS leistet der nagelneue 2,2-Liter-Vierzylinder und stemmt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter. Werte, die bis vor kurzem nur hubraumstärkere Sechszylinder schafften.

An sechs Töpfe unter der Haube erinnert auch die Laufkultur. Vibrationsfrei und willig dreht der Motor hoch, gibt dabei kaum einen Laut von sich. Hier muss man schon das Radio ausmachen und die Luft anhalten, um etwas zu hören.

Handarbeit gefragt

Galerie: Test Toyota Avensis 2.2 D-CATDass es sich um einen Selbstzünder handelt, erkennt man am abrupt einsetzenden Schub bei 2.000 Touren und dem relativ schmalen Drehzahlband. Da das Leistungsmaximum bereits bei 3.600 Touren erreicht ist, erfordern schnelle Sprints (0 bis 100 km/h in 8,6 Sekunden) viel Schaltarbeit. Das geht mit dem neu entwickelten, manuellen Sechs-Gang-Getriebe zwar leicht von der Hand. Trotzdem würde eine entspannte Automatik besser passen - doch noch gibt es keinen Schaltautomaten.

Auf der Autobahn, dem erklärten Lieblingsrevier des Avensis 2.2 D-CAT, geht es dann auch gut ohne. Ab Tempo 100 aufwärts reicht der sechste Gang zum äußerst zügigen Beschleunigen. Spitze läuft der Avensis 222 km/h. Nach einem Spitzenwert klingt auch der kombinierte Durchschnittsverbrauch: etwas über sechs Liter. Und tatsächlich verbrauchte unser Testwagen bei der ersten, verbrauchsintensiven weil hauptsächlich innerstädtischen Ausfahrt kaum acht Liter.

Bis auf den neuen Motor hat sich beim Avensis nichts verändert. Zu seinen Stärken zählen das sehr gute Platzangebot, die solide Verarbeitung und der hochwertige Materialeindruck. Das Fahrwerk ist straff, aber ausreichend komfortabel abgestimmt.

 
Fazit
 

Bernhard Santer

Galerie: Test Toyota Avensis 2.2 D-CATAuf diesen Motor haben viele gewartet: Leise, druckvoll, sparsam und sehr sauber. Während andere Hersteller mit roten Buchstaben im Modell-Schriftzug auf die Extra-Power aufmerksam machen, tüncht Toyota das „D“ in D-CAT grün.

26.050 Euro kostet der neue Diesel in der Limousine, 27.050 Euro als Kombi faire Preise, angesichts der üppigen Serienausstattung inklusive unter anderem neun Airbags, CD-Radio, Klimaautomatik. Im Oktober folgt die 150-PS-Version, die bereits ab 24.750 Euro zu haben sein wird.
 

Galerie: Test Toyota Avensis 2.2 D-CAT

 
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