Vergleichstest Kompakt-SUV
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Galerie: Vergleichstest Kompakt-SUV

Vergleichstest: Kompakt-SUV

Hochbau-Abteilung - Teil 2

11.03.2016

Das Interesse der Autokäufer an SUV ist ungebrochen, aber es verlagert sich von den großen, viel Parkfläche beanspruchenden Vertretern dieser Fahrzeuggattung auf kleinere Formate. Im Trend liegen Modelle, die größtenteils kürzer sind als ein VW Golf und auch nicht breiter, sondern nur etwas höher. Crossover nennen die Marketingstrategen diese Hochbauten, die bei der Kreuzung einer verkleinerten, von Ecken und Kanten befreiten Offroader-Karosserie mit einem Kombi entstehen.

Länge/Breite/Höhe: 4,14/1,77/1,57 m

Gepäckraum: 354-1189 l

Motorvarianten

B: 1,6 l/94 PS, 12, l/115 PS, 1,6 l/190 u. 218 PS

D: 1,5 l/110 PS

Option Allradantrieb: B/214 PS

Preise 15.550 – 31.190 Euro

Länge/Breite/Höhe 4,22/1,79/1,69 m

Gepäckraum: 405 – 1665 l

Motorvarianten

Benziner: 1,2 l/110 PS, 1,4 l/125 u. 150 PS

Diesel: 2,0 l/110 u. 150 PS

Option Allradantrieb: B/150 PS; beide D

Preise 19.690 – 35.850 Euro

Länge/Breite/Höhe: 4,28/1,78/1,66 m

Gepäckraum 356-1372 l

Motorvarianten

B: 1,6 l/115 PS, 1,5 l/140 PS

D: 1,6 l/110 u. 136 PS

Autogas: 1,4 l/140 PS

Option Allradantrieb B/140 PS; D/136 PS

Preise 18.990 – 29.710 Euro

Nissan Juke: Gruß aus Entenhausen

Galerie: Vergleichstest Kompakt-SUVWenn aus Nissans Mini-Crossover Juke plötzlich Donald Duck aussteigen würde, wäre wohl niemand überrascht. Das Entenhausen-Design – ein Mix aus SUV und Sportcoupé – polarisiert, auch im täglichen Gebrauch: Die Passagiere sitzen erhöht, doch ob der hohen Schulterlinie trotzdem tief im Auto. Das sieht dynamisch aus, ist der Übersicht allerdings nicht gerade zuträglich. Die optionale Rückfahrkamera ist bei diesem Auto deshalb Pflicht.

Keine Frage: Das schräge Design mindert den Nutzwert: Wer einen besonders alltagstauglichen Mini-SUV sucht, wird sich kaum für den Juke entscheiden. Dessen Stärke sind weniger die praktischen Seiten, als vielmehr sein hoher Wiedererkennungswert.

Um die 2000 gebrauchte Juke sind bei AutoScout24 ständig im Angebot. Ein Exemplar mit Allradantrieb aufzustöbern, ist allerdings nicht ganz einfach.

Skoda Yeti: Feinster Bauhaus-Stil

Der Skoda Yeti war einer der ersten Pkw im Kompakt-SUV auf dem Markt. Dass das Konzept aus dem Jahr 2009 stammt, ist unschwer zu erkennen: Die Form orientiert sich am derzeit nicht besonders populären Prinzip quadratisch=praktisch=gut.

Galerie: Vergleichstest Kompakt-SUVDie klare Linienführung, vertikal wie horizontal, und der Verzicht auf Schwellungen im Blech - in Summe bester Bauhausstil - machen den Yeti zu einem allzeit angenehmen Begleiter. Zwar ist auch er mit Rückfahrkamera erhältlich, doch weil bei ihm die Funktion die Formgebung prägt, kann man sich diese Anschaffung sparen, denn ein Yeti ist selbst ohne erheblich leichter einzuparken, als die meisten Konkurrenten mit drittem „Auge“.

Hervorzuheben sind darüber hinaus die vielen durchdachten Details, beispielsweise die dreigeteilte Rücksitzbank, die eine stufenweise Erweiterung des Laderaumvolumens zulässt, der - leider aufpreispflichtige - wendbare Bodenbelag im Kofferraum, der die Entscheidung zwischen Teppich und schmutzunempfindlich erlaubt, und die daneben installierte, herausnehmbare LED-Taschenlampe. Ein weitere gute Idee steckt in der Yeti-Fahrertür: Ein Mülleimerchen für den Kleinkram, der sonst im Fußraum landet.

Der ausgereifte Kompakt-SUV der Tschechen ist auch in den Gebrauchtwagenbörsen stark vertreten. Der Durchschnittspreis lag Anfang 2016 knapp über 18.000 Euro und bezeugt das hohe Restwert-Niveau dieses Modells.

Opel Mokka: Stimmiges Gesamtpaket

In der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts hat der 2012 vorgestellte Opel Mokka dem Yeti den Rang abgelaufen: Rund 23.000 Neuzulassungen konnte Skoda 2015 verbuchen, gut 8000 mehr die Rüsselsheimer Konkurrenz, und auch bei den Inseraten auf AutoScout24 hat sich der Mokka an die Spitze gesetzt.

Galerie: Vergleichstest Kompakt-SUVDa zahlt sich offenkundig aus, dass die Opel-Leute ein der Kundschaft bestens mundendes Paket zusammengestellt haben. Die Konzentration auf die Straßentauglichkeit zahlt sich aus: In dem im südkoreanischen Incheon gefertigten Mokka steckt beispielsweise die Bremsanlage aus dem Zafira. Die Radaufhängung wiederum wurde vom Meriva übernommen, und die elektrische Servolenkung findet sich, etwas anders abgestimmt, auch im Corsa.  

Auch im Cockpit trifft man auf Opel-Bauteile, von den gut ablesbaren Instrumenten bis hin zum Infotainment-/Navigationssystem. Und wer häufig sein Fahrrad mit auf Reisen nimmt, kann den Wagen mit FlexFix-Träger ordern, der wie eine Schublade aus der Heckschürze gezogen wird und bis zu drei Drahtesel aufnimmt. In der Mokka-Basis-Version ist diese 590-Euro-Option für ein Rad (+264,50 Euro für zwei weitere) allerdings nicht verfügbar - genauso wenig, wie die wirklich empfehlenswerten Ergonomiesitze (390 Euro).

 
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