Dem Traumwagen ein Stück näher. Worauf Sie beim Youngtimer achten müssen.
Nacharbeiten ist beim Audi A7 eigentlich überflüssig. Dennoch hat sich der Ingolstädter Haus- und Hoftuner Abt des eleganten Vier-Türeres angenommen. Allerdings setzen die Kemptener bei dem in Genf zu bestaunenden Abt A7 weniger auf protzige Optik denn auf kräftige Leistungssteigerung.
Die breiteren Seitenleisten, der geänderte Frontspoiler und die neue Heckschürze mit vier Endrohren lassen den Abt A7 zwar noch ein wenig markanter erscheinen als die Serienversion; protzig wirkt der elegante Audi damit aber noch lange nicht. Und selbst wenn man zu dem 3.770 Euro teuren Aerodynamik-Paket noch die bis zu 21 Zoll großen Räder oder die Abt-Tieferlegung für das Luftfahrwerk ordert, kann man sich mit dem getunten A7 noch vor der Oper sehen lassen.
Mehr Leistung für V6-Motoren
Bei den Leistungssteigerungen zeigen sich die Allgäuer nicht so zurückhaltend: „Der A7 ist für uns ein Auto, dessen optische Qualitäten sich auch in den Fahrleistungen widerspiegeln müssen“, erklärt der Chef-Tuner Christian Abt. Und mit den überarbeiteten V6-Motoren tun sie das ohne Zweifel.
In die Kur genommen hat Abt zum einen den 3.0 TDI, der ab Werk 245 PS leistet. In der ersten Stufen wird die Kraft auf 282 PS angehoben und das Drehmoment steigt um zehn Prozent auf 500 Newtonmeter. Reicht das noch nicht, kann man sich einen Abt-eigenen Turbolader einbauen lassen und dann auf 310 PS und 610 Newtonmeter zurückgreifen.
110 PS mehr
Für den Benziner 3.0 TFSI hat Abt derzeit nur ein Leistungskit im Programm, dass dafür umso stärker greift: Satte 410 PS werden dem Aggregat entlockt, das ab Werk nur 300 Pferdestärken zur Verfügung stellt. Was die Leistungssteigerung allerdings kostet, hat Abt noch nicht verraten; an Audi müssen für den Diesel aber immerhin schon 58.100 Euro und für den Benziner nochmal 500 Euro mehr bezahlt werden. (mg)
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