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Galerie: Vorstellung Alfa Brera

Vorstellung: Alfa Brera

Schöner dieseln

07.11.2005

Auf dem Genfer Autosalon Anfang dieses Jahres war er der Star schlechthin. Noch Monate später in Frankfurt drängelte sich das Publikum an den Alfa-Stand, um den Brera von ganz nah zu sehen. Im Januar 2006 folgt nun endlich der Markstart.

Drei Motorisierungen stehen für den von Stardesigner Giorgetto Giugiaro (Italdesign) und dem Centro Stile Alfa Romeo geschaffenen Brera, der seinen Namen übrigens vom elegantesten Stadtteil Mailands bezieht, zur Wahl: zwei Benziner und - Sie lesen richtig - ein Dieselaggregat.

An Selbstzünder in Luxuslimousinen, Coupés und Cabrios mag man sich inzwischen gewöhnt haben. Aber in Sportflundern? Alfa ist eben konsequent, schließlich haben die Mailänder mit dem neuen 2,4-Liter-Fünfzylinder-Turbodiesel ein überaus kultiviertes (Common-Rail) und ausgesprochen kräftiges Aggregat im Regal: es leistet 200 PS und kommt auf 400 Newtonmeter maximales Drehmoment. Die exakten Fahrleistungsdaten des Brera 2.4 JTDM hält Alfa noch unter Verschluss.

Power und Euro 5

Galerie: Vorstellung Alfa BreraEs kann aber davon ausgegangen werden, dass das 4,41 Meter lange, 1,83 Meter breite und 1,37 Meter niedrige Coupé in gut acht Sekunden auf Tempo 100 sprintet, 230 km/h Spitze schafft und sich im Schnitt mit deutlich unter sieben Litern Diesel begnügt. Serienmäßig mit wartungsfreiem Rußpartikelfilter ausgerüstet soll der Motor bereits heute der (derzeit diskutierten) Festlegung für die künftige Euro 5-Norm genügen. Marktstart des Diesel-Brera ist im April 2006.

Bereits ab Ende Januar sind die beiden Benziner erhältlich. Der Basis-Brera für etwa 34.000 Euro hat jenen neuen 2,2-Liter-Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer unter der Haube, den wir bereits im 159 gefahren sind. Auch im Coupé leistet er 185 PS (bei 6.500 U/min), womit der Standardsprint in 8,6 Sekunden gelingt. Kräftigen Durchzug versprechen die maximal 230 Newtonmeter Drehmoment, die bei 4.500 Touren anliegen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h. Den Durchschnittsverbrauch beziffert Alfa auf nicht eben zurückhaltende 9,4 Liter je 100 Kilometer.

V6 mit Allrad

Galerie: Vorstellung Alfa BreraAnders als die frontgetriebenen Vier- und Fünfzylinder-Modelle verteilt das Topmodell Brera 3.2 JTS V6 24V (ca. € 45.000) seine Kraft serienmäßig an alle vier Räder. Keine schlechte Idee, schließlich kommt der Sechszylinder-Benzindirekteinspritzer auf stolze 260 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h und der Spurt von null auf 100 km/h dauert nur 6,8 Sekunden. Der Benzindirekteinspritzung werden zwei Vorteile nachgesagt: niedrigerer Verbrauch und besserer Durchzug. Letzterer Punkt geht klar: Das maximale Drehmoment von 322 bei 4.500 ist üppig, auch die mindestens 290 Newtonmeter zwischen 1.800 und 6.250 U/min. Hoch erscheint allerdings der Normverbrauch von 11,5 Litern - andere Sechszylinder-Triebwerke in dieser Hubraumklasse bleiben klar unter der 10-Liter-Marke.

Zwei Ausstattungslinien

Galerie: Vorstellung Alfa BreraTrotz sportlicher Fahrwerksabstimmung verspricht Alfa „herausragende“ Komfortqualitäten, dank Vorderachse mit Doppelquerlenker-Konfiguration und einer Mehrlenkerachse hinten. Alle Brera sind serienmäßig mit 6-Ganggetriebe, sieben Airbags und Stabilitätsprogramm VDC ausgerüstet. Auch in Sachen Komfortausstattung mangelt es an nichts. Bereits die Basisausstattungslinie „Medio“ wartet unter anderem mit CD-Radio, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern, Multifunktionsdisplay, einer geteilt umklappbaren (60/40) Rücksitzbank, die das Kofferraumvolumen von 300 auf zirka 610 Liter erhöht, Nebelscheinwerfern, Parksensoren und 16-Zoll-Leichtmetallräder auf. Die Toplinie „Sky View“ hat, passend zum Namen, zusätzlich ein riesiges Panorama-Glasdach, Alfatex-Sitzbezüge, Multifunktionstasten am Lenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallräder.

Zu den wichtigsten Sonderausstattungsposten zählen eine Audioanlage mit MP3-fähigem CD-Player, BOSE-Soundsystem, eine Bluetooth-taugliche Funk-Freisprecheinrichtung, Navigationssystem, Leder, Bi-Xenon-Scheinwerfer und bis zu 18 Zoll große Leichtmetallräder.

Ausblick

Etwa zeitgleich mit der Markteinführung des Brera 2.4 JTDM im April kommt auch der neue Spider zu den Händlern. Weltpremiere feiert der „offene Brera“, der sich allerdings nur das Gesicht und wichtige technische Bauteile mit dem Coupé teilen wird, in Genf. (bs)

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