Genfer Autosalon 2009
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Galerie: Vorstellung Aston Martin V12 Vantage

Vorstellung: Aston Martin V12 Vantage

Kleiner DBS

11.02.2009

Als Aston Martin im Dezember 2007 die Studie V12 Vantage RS vorstellte, konnte man bereits sicher sein, dass ein derartiger Superfeger in Serie gehen wird. Im März 2009 wird eben jene Serienversion auf dem Genfer Autosalon Premiere feiern.  Zwar nicht mehr ganz so potent wie der RS-Prototyp, bewegt sich dieser neue Über-Vantage gleichwohl auf Augenhöhe mit dem DBS.

Der Prototyp aus dem Jahr 2007 wurde mit einem Sechsliter-V12 versehen, der von der hauseigenen Rennsportabteilung auf 600 PS aufgepumpt wurde. Bei der Serienversion greift man hingegen auf den bekannten V12 des DBS zurück. Dieser ist für immer noch imposante 517 PS gut. Die Fahrleistungen des V12 Vantage sind damit identisch mit denen des derzeit sportlichsten Aston Martin – dem DBS.

Etwas über vier Sekunden dauert somit der 100-km/h-Sprint, die Endgeschwindigkeit soll bei 305 km/h liegen. Der aktuell stärkste Vantage bringt es mit dem 426-PS-V8 auf zähe 290 km/h, der Sprint dauert langatmige 4,9 Sekunden. Wie bei Aston Martin üblich, ist der Antriebsstrang in Transaxle-Bauweise ausgeführt. Die 570 Newtonmeter Drehmoment gelangen via Sechsgang-Schaltgetriebe an die Hinterachse.

Diät-Maßnahmen

Galerie: Vorstellung Aston Martin V12 VantageGegenüber der V8-Version des Vantage sorgt der V12-Motor für eine stattliche Gewichtszunahme. Um dieser Verfettung entgegenzuwirken, hat Aston Martin an einigen Stellen das Gewicht reduziert. Keramikbremsen, besonders filigrane Leichtmetall-Schmiederäder und leichtere Sportsitze mildern die Zunahme auf etwa 50 Kilo. Trotz dieser Leichtbaumaßnahmen dürfte der Verbrauch sich in etwa auf dem Niveau des DBS einpendeln, der mit 16,4 Litern angegeben wird.

Nicht allein der V12-Motor macht dem Vantage schärfer. Auch optisch setzt sich der potente Zweisitzer von seinen Baureihen-Brüdern ab. Größere Lufteinlässe in der Motorhaube und ein Karbon-Splitter verleihen der Front mehr Charakter. Der ebenfalls aus Karbon bestehende untere Teil der Heckschürze setzt das Hinterteil besonders stark in Szene. Eine Fahrwerkstieferlegung um 15 Millimeter, eine höhere Federrate an der Hinterachse und steifere Wankstabilisatoren sollen zudem beim Handling für eine Extraportion Sportlichkeit sorgen.

Maximal 1.000 Exemplare

Vom V12 Vantage will Aston Martin maximal 1.000 Stück produzieren. Die ersten Exemplare werden im Herbst 2009 ausgeliefert. Der Preis wird erst auf dem Genfer Auto Salon bekannt gegeben. Doch könnte sich dieser bei 150.000 Euro einpendeln. (mh)

Galerie: Vorstellung Aston Martin V12 Vantage

 
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