Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Für die sonst so erfolgsverwöhnten Ingolstädter muss es sich wie ein Déjà-vu anfühlen. Schon der einst hochgelobte Alu-Kleinwagen A2 mit dem Credo "Vorsprung durch Technik" kam bei den Kunden nicht sonderlich gut an. Zu teuer in der Produktion, zu komplex in der Botschaft, eben ein falsches Auto zur falschen Zeit.
Schade, doch das sind Umstände, aus denen Flops gemacht sind. Und jetzt das: Die Verkäufe des Audi A1 liegen, Originalzitat Audi: "im Plan". Begeisterung hört sich anders an und die Verkaufsstatistik treibt dem Marketing die Sorgenfalten ins Gesicht. Nun soll es ab 2012 die Wunderwaffe Sportback richten. Jene Baureihenerweiterung, die schon A3, A5 und A6 ordentliche Zuwächse beschert hat.
Sportback hört sich nicht nur ungeheuer dynamisch an, sondern ist auch praktisch. Das schätzt die Zielgruppe und registriert die vier weit öffnenden Türen mit Genugtuung. Endlich keine Ischiasbeschwerden mehr beim Vertäuen des Maxi Cosi auf der zweiten Reihe, die bei Bedarf nun bis zu drei Personen beherbergen kann.
Weniger Coupé, dafür mehr Platz
Aber was noch? Ist der Sportback länger? Nein, er basiert auf der gleichen 3,95 Meter Bodengruppe wie der Zweitürer. Ist er schöner? Nur bedingt, denn die optionale Zweifarbigkeit darf auch der Viertürer an den Tag legen. Das dem A1 mit den vier Türen die Coupéhaftigkeit abhanden gekommen ist, ist ein nicht zu vermeidender Effekt, der aber angesichts des Zugewinns an Alltagstauglichkeit kaum stört.
Wie beim Dreitürer setzt Audi auch beim Sportback auf ein breites Motorenangebot. Drei aufgeladene Vierzylinder-Benziner mit einer Leistung zwischen 86 und üppigen 185 PS stehen den drei Dieselmotoren gegenüber. Diese bieten mit 90 bis 140 PS eine Kombination aus Fahrspaß und Sparsamkeit. Nach Audi-Angaben soll der Verbrauch der beiden 1,6-Liter-Selbstzünderversionen dank zahlreicher Effizienzmaßnahmen bei nur 3,8 Liter liegen. Ein Wert, der von der später einsetzenden 140-PS-Version nur marginal übertroffen wird.
Nur einer unter vielen
Doch auch die Einführung der Sportback-Variante täuscht nicht darüber hinweg, dass es Audi nicht gelingt, sich in diesem Segment als feste Größe zu etablieren. Zum einen ist der A1 auch in seiner neuesten Version mit einem Einstandspreis von 16.950 Euro kein Schnäppchen, zum anderen fehlt es ihm an dem Charisma anderer Kleinwagen im Feld. Für viele Interessenten wird der A1 daher, trotz Premiumanspruch und der Möglichkeit zur Highend-Individualisierung, nur ein weiterer Kleinwagen auf dem Markt sein - wenn auch ab Frühjahr 2012 einer mit vier Türen. (sj)
Alfa Romeo Aston Martin Audi Auto und Recht Bentley BMW Cadillac Chevrolet Chrysler Citroën Dacia Daihatsu Dodge Ferrari Fiat Ford Honda Hyundai Infiniti Jaguar Jeep Kia Lada Lamborghini Lancia Land Rover Lexus Lotus Maserati Mazda Mercedes-Benz Mini Mitsubishi Nissan Opel Peugeot Porsche Renault Rolls Royce Saab Seat Skoda Smart SsangYong Subaru Suzuki Toyota Volkswagen Volvo
Cabrios Carsharing Erstkontakt Erlkönige Elektromobilität Frühjahr Gebrauchtwagen Geld Grenzbereich Messen Motorrad Neuheiten Offroad Ratgeber Kommentare Recht Reise Reifen Specials Sicherheit Sportwagen SUV Technik Tests Tuning Umwelt Vergleichstests Winter
24.05.2012
Bericht: AMI Leipzig 2012 - Allerlei aus Leipzig: Die Leipziger Automesse ist 2012 die größte Branchenschau in D... http://t.co/2DgaeUEX
24.05.2012
Kaufberater: Youngtimer-Cabrio BMW 3er - Der Sommer Deines Lebens III: Lust auf Sommer und Frischluft-Vergnügen?... http://t.co/cbjQ5Qa5
Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen
Sie sicher mit unseren Tipps.