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Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 Cabrio

Vorstellung: Audi A5/S5 Cabrio

Schnipp-Schnapp, da war’s ab

04.12.2008

Audi zeigt sein neues Sommermärchen. Standesgemäß und nach Audi Tradition kommen A5 Cabriolet und der starke Ableger S5 Cabrio mit einem feinen Stoffverdeck. Danke Audi, denn so sehen schöne Cabriolets aus.

Ein ungewöhnlich graziles Heck schmückt das Audi A5 Cabriolet. Wie ist das heute noch möglich? Ganz einfach, man verzichtet auf ein bleischweres Blechklappdach und meistert ein filigranes Stoffkäppchen auf den aufgeschnittenen Audi A5. So bleiben die fließenden Formen erhalten und das Auge freut sich. Und dass wegen des fehlenden Blechdachs potenzielle Käufer den A5 ablehnen, bezweifeln wir. Zu schick, elegant und zeitlos wirkt der neuste Ingolstädter Streich.

So leise wie Stahl

Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 CabrioSo müssen die Kunden ja nicht einmal auf Geräusch- und Wärmekomfort verzichten. Für ein paar Hundert Euro mehr kann das so genannte Akustikverdeck geordert werden. Dann wird bei der serienmäßig dreilagigen Stoffmütze die mittlere Dämmmatte durch einen speziellen, bis zu 15 Millimeter dicken Akustikschaum ersetzt. Damit soll sich ein Geräuschniveau wie bei einem Blechdach-Cabriolet erzielen lassen. Obendrauf gibt es bei dieser Version Deckenleuchten im Fond, was sonst bei Cabriolets äußerst selten der Fall ist.

In nur 15 Sekunden lassen sich beide Verdeckvarianten öffnen und in 17 Sekunden wieder verschließen. Das gelingt sogar bis 50 km/h Fahrt. Als Sicherheitspolster schnellen bei einem drohenden Überschlag Schutzelemente hinter den Fondkopfstützen hervor und garantieren so den Überlebensraum.

Großer Gepäckraum

Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 CabrioMit bis zu 380 Litern Gepäckvolumen im geschlossenen Zustand und 320 Litern bei geöffnetem Verdeck gehört das A5 Cabriolet zu den Kofferraumriesen im Offen-Segment. Die serienmäßig umklappbaren Rückenlehnen erweitern den Stauraum auf bis zu 750 Liter. Dabei können Gegenstände von maximal 1,76 Metern Länge in den rund 4,60 Meter langen Audi eingeladen werden. Mit einer Bauhöhe von nicht einmal 1,40 Metern gehört er zu den niedrigsten Cabriolets auf dem Markt.

Im Innenraum sollen dennoch vier Personen ordentlich Platz finden. Vorne wärmt optional ein in den Sport- oder Klimakomfortsitz integrierter Luftschal den Nacken, der von der Idee her aus Mercedes SLK und SL bekannt ist. Ebenfalls bekannt, allerdings von BMW, ist der Aufheizschutz der optionalen Ledersitze. Um bis zu 20 Grad soll eine spezielle Beschichtung die Ledertemperatur unter praller Sonneneinstrahlung reduzieren. Ansonsten geht es im Interieur ganz A5-like weiter.

Bekannte Motoren, neues Getriebe

Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 CabrioDas Motorenangebot entspricht ebenfalls dem des Coupés. Mit einer potenten Ausnahme: Das S5 Cabriolet bekommt direkt zum Marktstart den V6-Kompressormotor mit 333 PS, der demnächst den V8 im Coupé ersetzen wird. Das Triebwerk treibt das Cabriolet auf 250 km/h – elektronisch begrenzt, versteht sich. Dank serienmäßigem Siebenstufen-S-Tronic-Doppelkupplungsgetriebe soll der Standardspurt in 5,6 Sekunden abgehandelt sein. 440 Newtonmeter Drehmoment versprechen souveränen Fahrspaß. Der aufgeladene Sechszylinder begnügt sich laut Audi mit 9,6 Liter. Erkennungsmerkmale des S5 sind die vierflutige Abgasanlage, spezielle Felgen, Bremsen sowie geänderte Stoßfänger vorne und hinten.

Eine ganze Leistungsklasse darunter rangieren in der Benzinerliga der bekannte 3,2-Liter-V6, der hier erstmals auch mit dem Direktschaltgetriebe kombiniert werden kann. 246 km/h schafft dieser Ingolstädter und beschleunigt in 6,9 Sekunden auf Landstraßentempo. Mit 8,6 Norm-Litern genehmigt er sich eine Milchtüte weniger Sprit als der S5.

Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 CabrioNoch sparsamer sind die zwei Leistungsvarianten des 2.0T. Dabei gibt es eine 180-PS-Version mit Frontantrieb und Handschaltung oder stufenloser Multitronic und eine 211-PS-Variante (GTI-Motor) mit Handschaltung, Multitronic oder S-Tronic (DSG). Der stärkere der beiden Vierzylinder-Turbos ist sogar der sparsamere. 6,8 Liter sollen ihm für 100 Kilometer genügen. Dabei schafft er es laut Hersteller in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 und wird mit 241 km/h 22 Sachen schneller als der 180-PS-Bruder. Das Motorenfundament bildet der 1.8T mit 160 PS, der zum Markstart allerdings noch nicht erhältlich sein wird.

Zwei Diesel

Gar nicht beziehungsweise kaum sparsamer sind die beiden Dieselmodelle. Zum Markstart im Frühjahr gibt Audi die beiden V6-Diesel frei. 190 PS leistet der 2.7 TDI mit Frontantrieb und Handschaltung. Er ist mit 6,3 Litern das sparsamste A5 Cabriolet. Einen halben Liter mehr benötigt der 240 PS starke 3.0 TDI mit serienmäßigem Allrad und Siebengang-S-Tronic. Er kratzt an der 250-km/h-Mauer und fegt das Cabriolet in 6,4 Sekunden vom Hof auf Tempo 100.

Adaptives Fahrwerk

Galerie: Vorstellung Audi A5/S5 CabrioFahrwerkstechnisch entspricht das Cabriolet dem Coupé. Daher stehen auch hier gegen Zuzahlung von 1.000 Euro die Dynamiklenkung bereit (weniger Lenkarbeit) sowie für weitere 1.400 Euro die elektronische Dämpferregelung inklusive dem Audi Drive Select. Dabei können via Knopfdruck die Gasannahme, die Dämpferkennung, die Ansprache der Lenkung und die Schaltpunkte der Siebengang-Doppelkupplung oder der Multitronic an den Fahrstil angepasst werden. Neu ist dagegen das aufpreispflichtige Sportdifferenzial. Dieses verteilt die Antriebskraft der Allradmodelle vollvariabel zwischen den Hinterrädern, was einen deutlichen Dynamikgewinn bei Kurvenfahrten bringen soll.

Startpreis 37.300 Euro

Das Audi A5 Cabriolet startet bei 37.300 Euro für den 1.8T. Damit kostet das Cabriolet rund 4.500 Euro mehr als das Coupé. Das teuerste Normamodell wird der 3.0 TDI sein, der samt Doppelkupplungsgetriebe auf rund 53.000 Euro kommen wird. Das S5 Cabriolet, ebenfalls serienmäßig mit dem S-Tronic-Getriebe ausgestattet, gibt’s für zirka 64.000 Euro.

Wie bei Audi üblich, endet damit die Preisliste lange noch nicht. Wer Sportsitze, Bi-Xenonlicht (inklusive LED-Rückleuchten) oder das MMI-Navigationssystem haben möchte, ist selbst mit dem Einstiegsbenziner schnell an der 50.000 Euro-Schwelle angelangt. Sicherheitsfeatures wie der Lane-Assist, der Side-Assist und die Adaptive-Cruise-Control finden selbstverständlich auch den Weg in das neue Cabriolet und treiben den Preis weiter in Schwindel erregende Höhen. (mb)

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