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Galerie: Vorstellung Audi A6 Avant Allroad

Vorstellung: Audi A6 Avant Allroad

Luxuskombi fürs Grobe

11.01.2012

Der neue Audi A6 ist mit den klassischen Karosserie-Varianten Limousine und Avant bereits fest im Markt etabliert. Jetzt legen die Ingolstädter nach und stellen noch die besonders robust ausgelegte Variante Allroad in den Markt.

Mit dem robuster auftretenden Allroad legt der bereits sehr wuchtig dimensionierte A6 Avant in alle Richtungen nochmals leicht zu. Angesichts von 4,94 Meter Länge und 1,90 Meter Breite dürfte sich die Parkplatzsuche noch schwieriger gestalten. Dank leichter Fahrwerkshöherlegung hat man im 1,47 Meter hohen Allroad dafür im Verkehr einen etwas bessere Überblick.

Ebenfalls vom A6-Einerlei etwas abheben kann sich der Allroad dank seiner Schweller mit Aufsatzleisten, den breiteren Kotflügeln, einem Singleframe-Grill mit vertikalen Lamellen und den Edelstahl-Abdeckungen im unteren Bereich der Front- und Heckschürze. Zwei große, abgeflachte Endrohre, eine Dachreling mit Doppelstegen und die in Konstrastfarbe lackierten Radhäuser, Stoßfänger und Schweller runden den rustikalen Allroad-Trimm ab. Optional kann man noch mit dem exklusiven Farbton Javabraun und den LED-Scheinwerfern besondere Akzente setzen.

Kleiner Interieur-Feinschliff

Galerie: Vorstellung Audi A6 Avant Allroad Der Innenraum ist weitgehend mit dem des A6 Avant identisch, doch gibt es für den Allroad auch ein paar Besonderheiten. So wurde das Bediensystem MMI um die Funktion erweitert, den Neigungswinkel des Autos zu zeigen. Zudem sind Bodenteppich und Instrumententafel durchgängig schwarz. Schließlich gibt es exklusiv die Interieurfarbe Santosbraun, ein spezielles Alu-Dekors sowie Einstiegsleisten mit Allroad-Schriftzug.

Ansonsten ist der Raumriese mit seinen vielen cleveren Gepäckraumlösungen zudem sehr luxuriös ausstatt- und mit vielen Technik-Nettigkeiten aufrüstbar. So kann der Kunde ein Head-up-Display, eine Internetanbindung mit WLAN-Hotspot, Massagesitze, ein Panorama-Glasdach, ein Highend-Navi oder das edle Soundsystem von Bang & Olufsen bestellen. Auch bei den Assistenz- und Sicherheitssystemen ist der Markt der Möglichkeiten groß.

Vier Motoren

Eingeschränkt ist hingegen die Motorenpalette. Für den A6 Allroad kann man zwischen vier Antrieben wählen. Dabei handelt es sich jeweils um aufgeladene Drei-Liter-V6-Aggregate, einen Benziner und drei Diesel. Der einzige Otto ist der 310 PS und 440 Newtonmeter starke 3.0 TFSI, der den Standardsprint nach 5,9 Sekunden beenden soll und 250 km/h Spitze ermöglicht. Den Verbrauch gibt Audi mit 8,9 Liter an.

Galerie: Vorstellung Audi A6 Avant Allroad Effizienter sind die 3.0 TDIs mit wahlweise 204, 245 oder 313 PS. Der Einstiegsdiesel soll sich mit nur 6,1 Liter bescheiden. Längsdynamisch besonders beeindrucken kann die Topmotorisierung, die dank Biturbo-Aufladung und einer Achtstufen-Automatik eine Sprintzeit von 5,6 Sekunden ermöglichen soll. Die anderen drei Motoren werden übrigens serienmäßig mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombiniert.

Ebenfalls Standard ist bei allen Antriebsvarianten ein permanenter Allradantrieb mit radselektiver Momentensteuerung. Diese dem Handling zuträgliche Technik kann man optional noch durch ein Sportdifferenzial für die Hinterachse ergänzen.

Selbstbewusste Preisgestaltung

Galerie: Vorstellung Audi A6 Avant Allroad Wiederum serienmäßig gehört zum Allroad-Fahrwerk eine Luftfederung samt geregelter Dämpfung. Hier wird bei höherem Tempo das Fahrwerk automatisch um 15 Millimeter abgesenkt. Alternativ kann man bei Ausflügen ins unwegsame Gelände per Knopfdruck den Wagen auch um 35 Millimeter anheben. Für besonders grobe Unebenheiten gibt es noch den Liftmodus, der weitere zehn Millimeter Bodenfreiheit ermöglichen kann. Der mit 18, 19 oder 20 Zoll großen Rädern bestellbare A6 Allroad hat als weitere Besonderheit noch einen Bergabfahrassistenten.

Der Einstieg in die Abenteuer-Klasse des A6 ist nicht ganz billig. Mit dem 204 PS starken Diesel werden mindestens 54.600 Euro fällig. Gut 9.000 Euro günstiger ist der normale A6 Avant mit gleichem Motor und manuellem Sechs-Gang-Getriebe, Mit Doppelkupplungsgetriebe liegt der Preisunterschied bei 4.000 Euro. Auf der Audi-Seite im Internet kann man bereits den A6 Allroad konfigurieren, offiziell in den Handel kommen soll er dann im Frühjahr 2012.

 
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