Dem Traumwagen ein Stück näher. Worauf Sie beim Youngtimer achten müssen.
Der neue Audi Q7 ist einfach überragend - im wahrsten Sinne des Wortes: Hinter seinen 5,09 Metern Gesamtlänge können sich die SUV-Konkurrenten BMW X5 (40 Zentimeter kürzer), Mercedes M-Klasse oder Range Rover Sport (beide gut 30 Zentimeter kürzer) nur verstecken. Auch ist kein Antlitz so Respekt einflößend wie das des Königs der Ringträger.
Der Riesengrill beatmet je nach Motorisierung einen 3,0-Liter-Selbstzünder oder einen 4,2-Liter-V8-Benziner. Der Sechszylinder-TDI kommt auf 233 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Letzteres steht bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl, ab 1.400 U/min, zur Verfügung. Damit gelingt der Standardsprint auf Tempo 100 in 9,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 216 km/h. Im Schnitt soll sich der serienmäßig mit Dieselpartikelfilter ausgestattete Q7 3.0 TDI mit 10,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer genügen.
TDI und FSI
Der 4,2-Liter-V8 verfügt über die Benzin-Direkteinspritzung FSI. Er leistet 350 PS bei vergleichsweise hohen 6.800 U/min und protzt mit einem maximalen Drehmoment von 440 Newtonmeter bei 3.500 Touren. Entsprechend souverän die Fahrleistungen: 7,4 Sekunden bis Tempo 100 und 248 km/h Spitze. Der Preis der Leistung heißt „Verbrauch“: 13,8 Liter Super Plus je 100 Kilometer sind das Minimum.
Die Kraftübertragung erfolgt bei beiden Motorversionen mittels 6-stufiger Automatik mit tiptronic-Funktion. Und freilich sind beide mit dem permanenten Allradantrieb quattro ausgerüstet. Ein Torsen-Mittendifferenzial überträgt die Leistung an alle vier Räder. Neu: Die Standard-Momentenverteilung ist hecklastig (40:60) ausgelegt.
Geht in die Knie
Das optionale Luftfahrwerk erlaubt nicht nur eine Unterscheidung zwischen den Dämpfereinstellungen „Sport“ und „Komfort“, sondern ermöglicht dank variabler Bodenfreiheit auch eine bessere Offroad-Performance. Im Lift-Modus etwa sind unter dem Wagen 24 Zentimeter Luft (Standard 18 Zentimeter; Offroad-Modus 20,5 Zentimeter). Und noch was spricht für die Luftfederung: Zum einfacheren Beladen des Kofferraums macht der Q7 einen Knicks.
Zu den neuen Fahrassistenzsystemen gehören ein radargestützter Spurwechselassistent, eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und die neueste Generation der automatischen Distanzregelung ACC+, die bei Bedarf das Auto bis zum Stillstand verzögert. Ausgeliefert wird der Audi Q7 ab Anfang 2006. Schon heute kann er bestellt werden, der 3.0 TDI zu Preisen ab 48.900 Euro, der 4.2 FSI ab 64.900 Euro. (bs)
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