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Galerie: Vorstellung Audi R8 Spyder

Vorstellung: Audi R8 Spyder

Textil-Bolide

15.09.2009

Trotz der erfreulichen Invasion alternativer Antriebe und Öko-Autos: 2009 dient die Automesse IAA wieder als große Bühne zum Kräftemessen der Schönen und der Starken. Wenn auch nur eine Karosserie-Variante, zählt Audis Roadster R8 Spyder zu den großen Stars dieses PS-lastigen Novitäten-Feuerwerks. Die geschlossene Mittelmotor-Flunder war bereits als Coupé der meistbeachteste Sportwagen der letzten Jahre und wird sich wohl auch offen als höchst begehrliche Lifestyle-Flunder etablieren.

Antriebstechnisch bietet die lang erwartete Offenversion des R8 allerdings keine Überraschung. Der Spyder wird vorläufig mit dem 2008 eingeführten V10 mit 525 PS angeboten, der beim Stoffdach-Renner selbstredend für höchstes Dynamik-Niveau sorgt. Gut vier Sekunden Sprintzeit und 313 km/h Spitze dürften selbst Leistungsverwöhnte vollauf befriedigen.

Zur Wahl stehen ein manuelles Sechsgang-Getriebe (15 Liter/100 km) oder die automatisch schaltende R-Tronic (14 Liter/100 km) mit ebenfalls sechs Vorwärtsgängen. Die Kraft gelangt serienmäßig stets über das Allradsystem Quattro an alle vier Räder.

Auch das Verdeck ist schnell

Galerie: Vorstellung Audi R8 SpyderZiemlich schnell bewegt sich auch das Stoffverdeck. Nur 19 Sekunden soll der elektrohydraulische Vorgang auf Knopfdruck beanspruchen. Das Dach lässt sich auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h betätigen.

Die Textilpelle faltet sich komplett eigenständig direkt hinter den Fahrgästen zusammen und verschwindet in einem Verdeckkasten, der sich direkt über dem Motor befindet. Der große Verdeckkasten-Deckel besteht aus leichtem Kohlefaser-Verbundmaterial. Ein besonderer Clou ist die beheizbare Heckscheibe aus Glas, die hinter den Sitzen untergebracht ist und sich von dort unabhängig vom Dach öffnen und schließen lässt.

Steif und sicher

Galerie: Vorstellung Audi R8 SpyderNeben dieser Besonderheit verfügt der R8 Spyder zudem serienmäßig über ein Windschott. Zum besseren Schutz der Insassen beim Überschlag gibt es außerdem noch zwei unsichtbare Schutzbügel, die bei einem drohenden Überschlag automatisch hinter den Insassen heraus schnellen.

Um den besonderen Anforderungen einer Offenkonstruktion gerecht zu werden, hat Audi außerdem die Karosserie verstärkt. Rückwand, Mitteltunnel, Schweller und Fahrzeugboden wurden mit zusätzlichem Material versteift. Dennoch hat die Flunder dadurch nicht ungebührlich viele Kilo zugenommen und wiegt mit 1.725 nur 30 Kilo mehr als der geschlossene R8 V10.

Eigenständige Optik

Galerie: Vorstellung Audi R8 SpyderOptisch geht der offene Zweisitzer in mehreren Details eigene Wege. So fallen die Sideblades genannten seitlichen Flügel weg. Die mächtigen seitlichen Luftöffnungen setzen sich somit optisch nicht mehr so deutlich vom Rest der Karosserie ab, sondern sind nunmehr harmonischer in die Flanken integriert und geben dem Spyder eine elegantere Aura. Auf dem Verdeckkasten-Deckel befinden sich hinter den beiden Sitzplätze jeweils lange Finnen mit quer angeordneten Belüftungskiemen. Außerdem wurde beim Cabriolet auf eine Sichtscheibe in der Motorhaube verzichtet, die zumindest beim Coupé den Blick auf den Motor frei gibt.

Ansonsten bietet der Spyder zwar viel Motor, jedoch wenig Stauraum. Die hintere Schottwand bietet drei kleine Fächer, unter der Fronthaube ist das bekannte 100-Liter-Gepäckabteil. Die Ausstattung ist auf gehobenem Niveau: LED-Vollscheinwerfer, beheizbare Ledersitze, Klimaautomatik und ein Highend-Audiosystem sind bereits an Bord des 156.000 Euro teuren Boliden. Damit kostet der ab Anfang 2010 verfügbare Ingolstädter Highspeed-Fön gut 14.000 Euro mehr als sein geschlossenes V10-Pendant und liegt so preislich auf gleichem Niveau wie der 500-PS-Potentat Porsche 911 Turbo Cabrio. (mh)

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