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Galerie: Vorstellung Audi S3 Sportback

Vorstellung: Audi S3 Sportback

S gibt NeueS

30.04.2008

Wer bei Audis A3 Sportback bislang mehr als 200 PS wollte, kam um den trinkfesten V6 nicht drumrum. Audi bot nämlich das Topmodell, den S3, ausschließlich als Zweitürer an. Zum Leidwesen aller Schnellfahrer mit Hang zum Praktischem. Das ist jetzt vorbei: Ab sofort ist der flinke, viertürige S3 Sportback bestellbar.

In Zeiten des Klimawandels und der allgemeinen Spritpreis-Situation tut sich mancher Automobilhersteller schwer, seine leistungsstarken Modelle mit großem Brimborium der Öffentlichkeit zu präsentieren. So geschehen beim VW Passat R36 und ganz aktuell, beim Audi S3 Sportback, der im Rahmen des A3 Facelifts klammheimlich in die Preisliste rutschte.

8,5 Liter

Galerie: Vorstellung Audi S3 SportbackDabei muss der Turbovierzylinder gar kein schlechtes Gewissen haben. 8,5 Liter Superplus presst die Common-Rail-Technik laut Audi in die vier Brennräume. Das ist aller Ehren Wert und ergibt mit dem Tankinhalt von 60 Litern erklägliche Reichweiten.

Im Alltag wird der 1,5-Tonner mit Sicherheit weit über zehn Liter verbrennen. Angesichts der Leistung von 265 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmeter – das als Hochebene zwischen 2.500 und 5.000 Umdrehungen konstant bleibt – kann das aber noch als durchaus sparsam durchgehen.

5,8 Sekunden

Galerie: Vorstellung Audi S3 SportbackDie Spitzenleistung reicht in jedem Fall aus, um dem Viertürer beeindruckende Fahrleistungen anzuerziehen. Konkret bedeutet das: Elektronisch begrenzte 250 km/h sind drin, die Hunderter-Marke überspurtet der derzeit schnellste Sportback in 5,8 Sekunden, somit immerhin eine gute halbe Sekunde flotter als der V6. Die Kraft verteilt der S3 Sportback mittels Sechsgang-Handschaltgetriebe variabel via Haldex-Kupplung zwischen Vorder- und Hinterachse. Ein S-Tronic-Direktschaltgetriebe gibt es zur Markteinführung des S3 noch nicht, soll aber in den nächsten Monaten nachgeschoben werden, wie uns seitens Audi bestätigt wurde.

Das serienmäßige Sportfahrwerk legt die Karosse im Vergleich zum A3 Ambition nochmals um zehn Millimeter tiefer. Gegen eine Zuzahlung von 1.050 Euro gibt es das Magnetic-Ride-Fahrwerk. Hier verändert Strom und ein spezielles Fluid auf Knopfdruck die Viskosität in den Dämpfern und damit die Härte der „Federung“.

Erkennungszeichen

Galerie: Vorstellung Audi S3 SportbackWoran ist der schnellste aller Seriensportbacks zu erkennen? Zuerst einmal bekommt auch er die neuen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit sieben LED oben an der Kante zur Motorhaube. Das wiederum bedeutet Überholprestige, auch wenn jeder 1.6 die gleichen Lampen tragen darf.

Aber die Front hat noch mehr zu bieten. So wurde der Singleframe-Grill mit markanten Längslamellen versehen und Anstelle des Quattro-Emblems prangt dort das S3-Logo. Um das sportliche Antlitz zu perfektionieren, erhielt der S3 eine stark konturierte Frontschürze im Stile anderer S-Modelle. Charakteristisch sind außerdem die Aluspiegel, jetzt mit integrierten LED-Blinkern und die dezenten Schwellerverbreiterungen. 18-Zoll-Parallelspeichen-Alufelgen bespannt mit 225er-Gummis bringen den nötigen Platz für die bekannten, innenbelüfteten 345er-Bremsscheiben an der Vorderachse. Eine spezielle Festsattelanlage mit S3-Schriftzug nimmt diese in die Klemme.

Auffälligstes Merkmal am Heck ist die farblich abgesetzte Heckschürze im Diffusor-Style und der prominente Dachkantenspoiler. Links lugen nur zwei und nicht wie sonst bei S üblich vier Endrohre hervor. Die neuen Rückleuchten in Lichtleitertechnik werden mittels einer Leuchtdiode illuminiert und setzen so das Heck nachts in Szene.

Rennschalensitze optional

Galerie: Vorstellung Audi S3 SportbackIm Innenraum bilden einige S3-Details eine eingeschworene Verbindung. Dabei hat der Kunde kostenfrei die Wahl zwischen Aludekor, Klavierlack und Birkenmaser an den Türen und rund um den Schalthebel. Kostenpflichtig sind dagegen das unten abgeflachte Sportlenkrad für 105 Euro und die hervorragenden Leder-Sport-Schalensitze (3.385 Euro). Nachteil der Spezialsitze: Die Seitenairbags entfallen. Der Alu-/Leder-Schalthebel, eine Alupedalerie, ein bis 300 km/h reichender S3-Tacho sowie blaue Schrift im Bordcomputer sind weitere Insignien des Topmodells.

Bei 37.850 Euro fängt das viertürige S3-Vergnügen an. Damit ist der Sportback 900 Euro teurer als der Zweitürer. Mit einigen Extras endet die Ankreuzerei in der Bestellliste ruckzuck bei über 40.000 Euro. Immerhin hat Audi den S-Modellen eine Klimaautomatik in Serie spendiert. (mb)

 
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