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Vorstellung: Audi TT Coupé

Vorstellung: Audi TT Coupé

Das Bessere ist des Guten...

10.04.2006

Eine Design-Ikone sei der TT. Kaum zu verbessern. Man müsse sich schon genau überlegen, was man anders mache bei seinem Nachfolger. Sagten die bei Audi.
Jetzt haben wir den Salat. Der TT hat tatsächlich einen Nachfolger bekommen und einige Fans der ersten Stunde werden sich die Augen reiben. Denn obwohl die Grundlinie erhalten blieb, präsentiert sich der Neue doch viel moderner, eleganter, schnittiger als der Ur-TT.

Nun gut, eine neue Generation muss ein paar mehr Änderungen aufweisen als ein Facelift. So gesehen ist es kein Wunder, dass der TT deutlich weiter entwickelt wurde. Natürlich ist er größer. Selbstverständlich hat er den Single-Frame. Selbstredend muss er aggressiver wirken als ein Q7. Und - freilich - muss auch die Heckansicht eine Familienähnlichkeit aufweisen.

Vorne und hinten

Während die Seitenlinie noch die meiste Ähnlichkeit mit dem Vorgänger aufweist, zeigt sich die neue SporTTlichkeit vor allem in der Frontansicht (oder Rückspiegel). Schnittige Mandelaugen verleihen dem aggressiven Grill den dazu passenden bösen Blick. Und die Frömmigkeit der Ikone ist damit Geschichte.

Die Heckansicht dagegen muss den typischen Schnitt der TT-Heckleuchten übertragen, ohne einen großen Bruch zur aggressiven Front darzustellen. Das NuvolariDesign (vom A3 Sportback, über A4 bis zum A6 Avant und Q7) kommt dennoch nicht zum Einsatz. Einzig die beiden Leuchtelemente kennen wir schon: Aus dem Q7.

Innen und drunter

Vorstellung Audi TT CoupéIm Innenraum erleichtertes Aufatmen: TTTypische runde Lüftungsdüsen, kleines und dickes Sportlenkrad, kurzer Schaltknüppel sowie klassische Rundinstrumente. Keine Mätzchen. Fahrerorientierte Mittelkonsole. Punkt.

Die Karosserie des 2+2 Sitzers sitzt auf dem vom A8 bekannten Space-Frame, der sowohl Alu- als auch Stahlkompononenten trägt. Letztere finden sich zur besseren Gewichtsverteilung im Heck des Frontmotor-Sportlers.

Motorseitig findet der 2-Liter TFSI Verwendung, der sich bereits in A3 und A4 bewährt hat. Seine 200 PS stellen trotz der überzeugenden Fahrleistungen (Spitze 240 km/h, 0-100 km/h in 6,4 Sekunden) jedoch erst den Einstieg dar. Darüber kommt der ebenfalls bekannte 3,2 Liter V6 mit 250 PS zum Einsatz (abgeregelte 250 km/h Spitze, 5 Sekunden bis 100 km/h).

Vorstellung Audi TT CoupéBeide Motorisierungen sind serienmäßig mit einer manuellen 6-Gang Schaltung verbunden, optional kann man für beide das Doppelkupplungsgetriebe namens S-tronic ordern. Der permanente Allradantrieb quattro bleibt zunächst der Top-Version vorbehalten.

Fahrwerkshighlight ist das optionale, „Magnetic Ride“ genannte, elektronisch geregelte Dämpfersystem. Dieses adaptive System soll je nach Fahrsituation oder Fahrerwunsch dynamisches Kurvenhandling und Fahrkomfort verbinden.

Fazit

Ob der neue TT die Fans erschreckt oder begeistert? Das werden die Fans bestimmen. Die Neukunden jedoch, die der TT im Feld der Zs, RXs und Breras räubert, werden applaudieren. Sie müssen sich jedoch noch bis Herbst gedulden, wenn die ersten TT zum Händler rollen. Dort werden sie dann zu Preisen ab rund 30.000 Euro (2.0 TFSI) beziehungsweise etwa 40.000 Euro (3.2 quattro) käuflich zu erwerben sein. Der obligatorische Roadster folgt später.

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