Auto Salon Genf 2013
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Galerie: Vorstellung Bentley Flying Spur

Vorstellung: Bentley Flying Spur

Mehr Stil

20.02.2013

Den zweitürigen Continental hat Bentley schon vor einiger Zeit neu aufgelegt, jetzt ist auch die dazugehörige Limousine an der Reihe. Ein gestrafftes Blechkleid und erneuerte Technik verhelfen dem Flying Spur zu noch mehr Stil. Auf dem Genfer Autosalon (07. bis 17. März 2013) feiert er Premier.  

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurVerglichen mit den Zweitürern Continental GT und Cabrio wirkte die Limousine Flying Spur zuletzt ein wenig in die Jahre gekommen. Doch mit der Neuauflage haben die Designer in Crewe jeglichen Staub vom Blechkleid des Luxus-Liners gewischt. Ein aufrechter stehender Chrom-Kühlergrill, neue LED-Doppel-Rundscheinwerfer und eine etwas flachere Dachlinie lassen die 5,30 Meter lange Limousine deutlich moderner und dynamischer Auftreten.

Eleganter und dynamischer

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurDie endlos lange Seitenansicht wird beim neuen Spur von einem markanten Luftauslass mit Bentley-B aufgelockert und die Bügelfalte auf Höhe der Türgriffe endet jetzt kurz vor dem hinteren Kotflügel. Dafür zieht sich eine zweite Lichtkante auf Höhe der Seitenschweller bis zur Heckschürze. So wirkt der Flying Spur auch im Profil deutlich leichtfüßiger als bisher.

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurDie wohl auffälligsten Neuerungen sind allerdings am Heck zu finden. Aus den vormals hochkant stehenden Rückleuchten wurden breite Quader mit feinem Chromrahmen, die sich ums Eck herum in die Seite hineinziehen. Die typisch ovale Leuchtengrafik ist geblieben, neu sind zwei ausgeprägte Kanten über die gesamte Kofferraumbreite. Außerdem ist der Heckdeckel länger und flacher als bisher; so fügt er sich fließend in die elegante Dachlinie ein.

Abgespeckt und windschnittiger

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurVerbundwerkstoff im Kofferraumdeckel, weniger Bauteile in den neu gestalteten Türen und Motorhaube sowie die vorderen Kotflügel aus Aluminium sorgen dafür, dass er gegenüber der ersten Generation um 50 Kilogramm abgespeckt hat - trotz einer um vier Prozent steiferen Karosserie. Ebenfalls gesunken ist der Cw-Wert, von vormals 0,31 auf jetzt 0,29. Und von noch etwas hat sich die Limousine befreit: Sie hat den Familienname Continental abgelegt und sich endlich einen ganz eigenen Namen erarbeitet.

Auch im Interieur haben die Ingenieure und Designer kräftig ausgemistet und, neben viel edlem Holz, 600 neue Teile verbaut; nicht alle davon sind aber leicht zu erkennen. 1-zu-1 übernommen wurden aus dem Vorgänger aber tatsächlich nur die Sonnenblenden, Türgriffe, Armlehnen und ein paar Schalter auf dem Armaturenbrett. Neues, weicheres Leder auf den wahlweise vier oder fünf Plätzen soll außerdem den - im Selbstversuch erfahrenen - ohnehin hohen Reisekomfort noch weiter steigern.

W-Lan rein, Lärm raus

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurAuch an der Technik wurde noch weiter gefeilt. Über eine Fernbedieung können die Fondpassagiere zukünftig zahlreiche Bordsysteme steuern, zum Beispiel die Klimaanlage (ein neues System bringt den Innenraum schneller auf angenehme Temperatur) oder die Sitzheizung, aber auch das Navigations- und Multimediasystem. Außerdem wird nun auch der Spur auf Wunsch zum rollenden Büro. Zwei 10-Zoll-Bildschirme an den Kopfstützen der Vordersitze sorgen für Unterhaltung und der bordeigene W-Lan-Hotspot für die Verbindung zur Außenwelt.

Damit die Insassen nicht mehr als gewünscht von außen mitbekommen, dämmen eine neue Verkleidung des Fahrzeugbodens, Akustikglas und eine zusätzliche Schallschutzschicht in den neuen Türen den Innenraum gegen Straßenlärm und Windgeräusche. Und während andere Hersteller ihren Motorsound noch extra betonen, sorgt Bentley mit einem größeren Endschalldämpfer dafür, dass das Geräusch der Auspuffanlage weiter sinkt.

625 PS, 4,6 Sekunden

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurGanz und gar nicht gesunken ist die Leistung des neuen Spurs. War der Alte in der Speed-Ausführung mit 610 PS schon die schnellste Limousine auf dem Markt, legt der neue noch einmal nach. Der sechs Liter große Zwölfzylinder stellt wie im Continental Speed Coupé satte 625 PS zur Vefügung und wuchtet 800 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Wie gehabt, geht die Kraft an alle vier Räder, allerdings wird sie fortan von einer neuen Achtgang-Automatik verwaltet. Trotz gestiegener Leistung geht so der Benzinverbrauch auf 14,7 Liter im Durchschnitt zurück.

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Als wüsste der immer noch fast 2,5 Tonnen schwere Flying Spur nicht von seinem Gewicht, sprintet er bei Bedarf in nur 4,6 Sekunden auf Tempo 100; immerhin zwei Zehntel schneller als bisher. In einer höheren Endgeschwindigkeit münden weniger Luftwiderstand, geringeres Gewicht und mehr Leistung allerdings nicht, nachwievor ist bei beeindruckenden 322 km/h Schluss. Die überarbeitete, noch etwas mehr auf Komfort getrimmte Luftfederung senkt die Karosse für mehr Fahrstabilität erstmals bei 195 Sachen ab (vorne um fünf, hinten um zehn Millimeter), ab Tempo 240 duckt sich der Bentley noch weiter in den Wind (weitere acht Millimeter vorne und 13 hinten).

 

Mehr als 200.000 Euro

Galerie: Vorstellung Bentley Flying SpurDass sich auch der Preis senkt, ist dagegen ausgeschlossen. So dürfte der neue mit Sicherheit über den bisher aufgerufenen 205.000 Euro liegen; genaue Zahlen sind noch nicht bekannt. Schon mit der Sonderausstattungsliste (21-Zoll-Räder, Kühlschrank im Fond oder Schmucktankdeckel) lässt sich der Tarif spielend leicht in die Höhe treiben, und schaltet man erst die Individual-Abteilung Mulliner ein, sind sowohl Kundenwünschen als auch dem Preis keine Grenzen mehr gesetzt...

 
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