Auto-Salon Genf 2012
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Galerie: Vorstellung Bentley Mulsanne Mulliner

Vorstellung: Bentley Mulsanne Mulliner

Selbst ist der Fahrer

28.02.2012

Mit edler Ausstattung und einem fürstlichen Platzangebot im Fond lädt der über fünfeinhalb Meter Lange Bentley Mulsanne ein, sich auf der Rückbank niederzulassen. Auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert die britische VW-Tochter jetzt eine speziell auf Selbstfahrer zugeschnittene Variante. Für die Passagiere gibt es dagegen einen spektakulären Champagner-Kühler.

Unter dem sperrigen Namenszusatz Mulliner Driving Specification vereint Bentley kleine aber feine Änderungen, die das Selberfahren im Mulsanne reizvoller machen sollen. So gibt es einen zusätzlichen Sportmodus, der sich auf die adaptive Dämpferreglung und die Lenkung auswirkt, außerdem steht die Driving-Edition auf 21 statt 20 Zoll großen Rädern; beides soll für spürbar mehr Agilität sorgen – soweit man bei einem 2,6-Tonner von Fahrdynamik sprechen kann.

Liebe zum Detail

Galerie: Vorstellung Bentley Mulsanne Mulliner Als Motor dient der unveränderte, 6,75 Liter fassende V8 mit Zylinderabschaltung, der bis zu 512 PS und 1.020 Newtonmeter Drehmoment leistet und den Mulsanne zu 296 km/h befähigt. In der Driving Specification kann die Motorwärme allerdings über zwei zusätzliche Luftauslässe in den Kotflügeln entweichen. Hier haben die Briten ihre Liebe zum Detail bewiesen: die aus poliertem Edelstahl gefertigten Luftöffnungen haben die Form des "Flying B", dem Bentey-Symbol, das auch als – versenkbare – Kühlerfigur auf der Motorhaube thront. Außerdem ist der Mulliner Schriftzug eingraviert.

Im Innenraum verleihen im Rautenmuster gestepptes Leder an den Türen und Sitzen sowie eine gelochte Edelstahlpedalerie der Mulliner Driving Specification den sportlichen Feinschliff. Sollte dennoch jemand den feinen Unterschied zum normalen Mulsanne übersehen, wird er von Mulliner-Einstiegsleisten daran erinnert, dass es sich hier um die Selbstfahrer-Variante handelt.

Champagnerkühler und Schiebedach

Galerie: Vorstellung Bentley Mulsanne Mulliner Nicht nur für die Driving-Version sondern für alle Mulsannes hält Bentley zukünftig zwei weitere Ausstattungsextras bereit. Zum einen gibt es ein getöntes Schiebedach; das spektakulärere Extra ist aber ein Flaschenkühler im Fond, in dem zwei Champagnerflaschen Platz finden – leicht schräg stehend, damit auch geöffnete Bouteillen wieder verstaut werden können.

Hinter einer satinierten Glastür, die sich auf Knopfdruck öffnet, finden sich zudem drei mit weißem LED-Licht beleuchtete Champagnergläser aus Bleikristall, die das Rennspeichen-Design der 21-Zoll-Räder widerspiegeln sollen. Eine entsprechende Halterung für die Kelche lässt sich aus dem mittleren Fondpolster ausfahren; alternativ kann sich auch als konventioneller Getränkehalter genutzt werden.

Mulliner
Die Anfänge des britischen Karosseriebauers Mulliner gehen auf das Jahr 1760 zurück; damals baute das Unternehmen Kutschen für die Royal Mail. 1961 wurde Mulliner von Rolls-Royce übernommen und mit der Firma Park Ward verschmolzen, 1991 schlossen die Briten das Tochterunternehmen; Mulliner Park Ward bezeichnete danach eine Abteilung von Rolls-Royce. Nach der Trennung von Bentley und Rolls-Royce im Jahr 2003 wurde Mulliner zu Bentleys Abteilung für Sonderanfertigungen.

Deutlicher Aufschlag

Einen Preis für die Mulliner Driving Specification hat Bentley noch nicht genannt, allerdings ist mit einem deutlichen Aufschlag zum Standard-Mulsanne zu rechnen. Der kostet derzeit ab 292.740 Euro, die Driving-Variante wird wahrscheinlich die 300.000-Euro-Marke durchbrechen.

 
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