Auto Salon Genf 2010
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Galerie: Vorstellung BMW 5er ActiveHybrid

Vorstellung: BMW 5er ActiveHybrid

Mittelklasse-Stromer

26.02.2010

BMW nennt seine Hybridautos „ActiveHybrid“. Denn sie sollen sich deutlich von bisherigen Hybrid-Autos unterscheiden. Mit dem neuen 5er stellen die Münchner auf dem Genfer Auto-Salon ihre Vision eines umweltfreundlichen, zukunftsfähigen und fahraktiven Hybridautos vor.

Die bisherige Klassifizierung von Hybridautos kennt Mild-Hybrids und Full-Hybrids von denen nur letztere rein elektrisches Fahren ermöglichen und den zusätzlich verbauten Elektromotor nicht nur zur Energiegewinnung und Unterstützung des Verbrennungsmotors im Stop-and-Go Verkehr nutzen.

Selbstbewusstsein

Galerie: Vorstellung BMW 5er ActiveHybridBMW jedoch gefällt sich darin, immer noch einen drauf zu setzen und so nennen sie Ihre SUVs auch SAVs, also Sports-Activity-Vehicles. Voll-Hybrid reicht den perfektionistischen Bayern auch nicht, weshalb auch ihre neueste Variante folgerichtig ActiveHybrid heisst. Der verbaute 40 Kilowatt starke E-Motor ermöglicht also nicht nur rein elektrisches Fahren, sondern in Verbindung mit dem Sechs-Zylinder-Twin-Turbo des 535i eben auch besonders dynamisches und trotzdem spritsparendes.

Unter dem Strich verbraucht der 265 Kilowatt starke 5er Hybrid (40+225kW, rechnerisch also 360 PS) 10 Prozent weniger Sprit als sein Benziner-Pendant, also 7,56 statt 8,4 Liter auf 100 Kilometer. Zusammengefasst: unter acht Liter Normverbrauch in einer 360 PS Limousine.

Weniger als acht Liter bei 360 PS!

Galerie: Vorstellung BMW 5er ActiveHybridTatsächlich kann unter Abforderung der Boost-Funktion also ein außerordentliches Spurtvermögen erwartet werden. Damit auch das Sparpotenzial nicht darunter leidet, findet sich im BMW 5er ActiveHybrid auch eine vorausschauende Leistungselektronik, die sämtliche Stromflüsse im Auto effizient und in Abhängigkeit sogar der zu erwartenden Fahrsituation steuern soll. Schließlich war Zielsetzung der Ingenieure laut BMW „eine möglichst wirksame und praxisgerechte Nutzung“ der Hybridtechnologie.

In der Praxis soll das Navigationssystem der Bordelektronik zum Beispiel Informationen über die voraus liegende Strecke mitteilen, so dass sich bei einer anstehenden  Gefällstrecke der Ladezustand der Batterie optimiert um die zu erwartende Bremsenergie möglichst effizient zu speichern. Diese Schubenergie-Rückgewinnung kann darüber hinaus größere Strommengen generieren als die im serienmäßigen efficient-dynamics Paket enthaltene Variante.

Vorausschauendes Sparen

Galerie: Vorstellung BMW 5er ActiveHybridIn einem anderen Fall wird das Navigationssystem dafür sorgen, dass das abgestellte Fahrzeug den Zielpunkt mit voller Batterie erreicht, wodurch laut BMW die rein elektrische Reichweite um 30 Prozent gesteigert werden soll. Notfalls kann das Auto sogar über die programmierbare Klimaanlage auf eine entsprechende Innentemperatur herunter gekühlt wird – der dazu notwendige Hochvoltspeicher im Heck versorgt die gesamte Elektrik des Fahrzeugs und ist leistungsfähiger als bisherige Bordsysteme.

Über weitere praxisrelevante Daten wie elektrische Reichweite in Kilometern, Fahrleistungen, Preis und Verfügbarkeit schweigt sich BMW noch aus. Doch spätestens auf dem Genfer Autosalon kommende Woche werden weitere Details genannt werden.

Galerie: Vorstellung BMW 5er ActiveHybrid

 
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